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Johnny Handsome - Der schöne Johnny
Johnny Handsome
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Regie
Walter Hill
Drehbuch
Ken Friedman
Produzent
Charles Roven
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 94 min Land USA Kinostart 22.02.1990 DVD-Start 15.10.2006 Verleih Scotia |
Story
„Johnny, der Schöne“ heißt er nur, weil er so gar nicht aussieht. Von Geburt an entstellt, bekommt er nun im Gefängnis die Chance auf einen Neuanfang. Durch einen schwierigen Eingriff erhält Johnny ein neues Gesicht, das dem Namen „Johnny, dem Schönen“ endlich gerecht wird. Nun kann ein neues Leben beginnen – wenn man nicht alte Fehler begeht. Er hat die Möglichkeit, sich etwas Neues aufzubauen, doch Johnny will sich lieber an seinen alten Partnern rächen. Als sie nämlich gemeinsam einen Raubzug durchgezogen hatten, verrieten die „Freunde“ Johnny und versuchten sogar ihn zu töten. Jetzt sinnt der völlig neu aussehende Schönling auf blutige Rache…
Schauspieler
Mickey Rourke, Ellen Barkin, Elizabeth McGovern, Morgan Freeman, Forest Whitaker, Lance Henriksen, Scott Wilson
Filmkritik von Thomas Ays
Mickey Rourke liefert gerade im ersten Teil der Geschichte eine authentische und sehenswerte Leistung ab. Ende der 80er Jahre galt der Mime noch als echtes Sexsymbol und diese Rolle überraschte dann sowohl Fans, als auch Kritiker gleichermaßen. In der zweiten Hälfte darf er dann wieder mit umwerfendem Aussehen glänzen. Auch Ellen Barkin als echtes Miststück und Morgan Freeman als ungemütlichen Cop gelingen eindrucksvolle Darstellungen. Regisseur Walter Hill ist mit „Johnny Handsome“ ein interessantes und packendes Drama gelungen, das zwar nicht durchgehend fesselt, aber dennoch gut unterhält. Argumente, die nicht in jedem Film, in dem Mickey Rourke zu sehen ist, zu finden sind. Seine Wurzeln kann er dennoch nicht verleugnen. Ende der 80er Jahre entstanden, passt der Film in seine Zeit und ist somit auch nur für jene Filmfans geeignet, die sich an solchen Details nicht stören.
Wissenswertes
Die Chicago Film Critics Association Awards nominierten Lance Henriksen als besten Nebendarsteller und Ellen Barkin als beste Nebendarstellerin. Die Los Angeles Film Critics Association Awards schlugen Morgan Freeman als besten Schauspieler vor - auch für seine Leistungen in "Lean on Me", "Glory" und "Miss Daisy und ihr Chauffeur".
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