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Code 46
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Regie
Michael Winterbottom
Drehbuch
Frank Cottrell Boyce
Produzent
Andrew Eaton
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 93 min Land Großbritannien Kinostart 03.03.2005 DVD-Start 09.11.2005 Verleih Tiberius Film, Filmwelt |
Story
In einer nicht allzu fernen Zukunft ist der genetische Fingerabdruck alltäglicher Bestandteil des Lebens und das Klonen von Menschen so selbstverständlich wie Zähne putzen. Die privilegierte Oberschicht lebt in abgeschotteten Zonen und sperrt genetisch nicht passende Individuen aus. Zugang zu den Zonen bekommt man nur mittels entsprechender Visa. Klar, dass der Schwarzhandel mit den Papieren floriert. Ermittler William ist einer von denen, die solche Verbrechen aufdecken. Bei seinen Nachforschungen trifft er auf die Verdächtige Maria. Und was unter gar keinen Umständen passieren sollte, passiert: William und Maria verlieben sich. Doch ihre Liebe hat keine Zukunft. Nicht nur, dass William eine Familie hat, beide würden mit einer Beziehung auch gegen den Code 46 verstoßen, der eine Liebe zwischen genetisch zu ähnlichen Menschen unter Strafe stellt.
Schauspieler
Tim Robbins, Samantha Morton, Om Puri, Jeanne Balibar, Togo Igawa, Essie Davis, Nina Fogg, Bruno Lastra, Emil Marwa, Nabil Massad, Taro Sherabayani, Christopher Simpson, Benedict Wong
Filmkritik von Melanie Frommholz
Der genetisch gläserne Mensch – Was für eine erschreckende Vorstellung, von der wir aber in der Realität gar nicht mehr so weit entfernt sind. Auch bezüglich der Frage „Klonen: ja oder nein?“, oder dem Manipulieren von Erinnerungen wirft „Code 46“ wichtige Fragen auf und zeigt eine erschreckend realitätsnahe Zukunftsvision. Mittels der Genforschung hin zum perfekten Menschen, die Geschichte des renommierten englischen Drehbuchautors Frank Cottrell Boyce sorgt für Gänsehaut, denkt man ihre Gedanken konsequent zu Ende. So gut die Ansätze seiner Vorlage auch sind, so kalt ist ihre Umsetzung durch Regisseur Michael Winterbottom. Vor dem brisanten Hindergrund erzählt er und letztlich eine Liebesgeschichte, doch der Funke will einfach nicht so richtig überspringen. Weder zwischen den Darstellern Tim Robbins und Samantha Morton, noch zum Zuschauer. Auch der ans Esperanto angelehnte Sprachenmix der Darsteller ist eher störend und macht viele Sequenzen anstrengend.
