Alien

Filmplakat Alien
Regie Ridley Scott  Drehbuch Dan O'Bannon  Produzenten Gordon Carroll, David Giler, Walter Hill 
Genre Science-Fiction  FSK 16  Filmlänge 116 min
Land Großbritannien  Kinostart 25.10.1979  DVD-Start 25.05.2000  Blu-ray-Start 03.02.2010  Verleih 20th Century Fox Germany

Story

Seltsame Signale veranlassen einen Raumfrachter zur Landung auf einem scheinbar unbewohnten Planeten. Dort angekommen empfängt die Besatzung weiterhin ein ihnen unbekanntes Notsignal, das Dallas, der Commander des Schiffes, untersuchen will. Gemeinsam mit einigen anderen Crewmitglieder machen sie sich auf den Weg und treffen schließlich auf ein ihnen unbekanntes Schiff, mit seltsamen eiähnlichen Dingen in einer riesigen Kammer. Nach einer näheren Untersuchung öffnen sich diese Eier und lassen eine seltsame, lebende Kreatur frei, die sich auf dem Gesicht von Menschen festsaugt. Die Crewmitglieder, mitsamt ihres kranken Kollegen, können sich auf ihr Schiff retten, um weitere Schritte zu überlegen. Kurz darauf die schreckliche Gewissheit: Das Viech ist ein Alien, das den Menschen als Wirt benutzt, um zu wachsen – und schnell rennen die Crewmitglieder um ihr Leben, denn dieses Alien will nur eines: Töten…

Schauspieler

Alien Tom Skerritt, Sigourney Weaver, Veronica Cartwright, Harry Dean Stanton, John Hurt, Ian Holm, Yaphet Kotto

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 6 von 5 Ms Alien 1979 ist dieser Science-Fiction-Klassiker entstanden, der nicht nur Regisseur Ridley Scott für immer in die Filmgeschichte eingehen ließ, sondern auch Sigourney Weaver als Ripley. Diese Frau darf zwar in diesem ersten Ausflug ins All noch nicht so wirklich gegen das Alien kämpfen, zeigt aber schon erste Ansätze jener Frau, die wir noch in weiteren Teilen erleben dürfen. Doch auch die Leistungen ihrer Kollegen können sich sehen lassen. Tom Skerritt als Dallas, Veronica Cartwright, die ursprünglich Ripley spielen sollte, als Lambert und John Hurt als Kane. Ian Holm, der später als Bilbo Beutlin in „Der Herr der Ringe“ in einem weiteren Klassiker zu sehen sein sollte, gibt hier einen herausragend guten Ash.
Unglaublich aber wahr: „Alien“ sollte ursprünglich als „Star Beast“ in die Kinos kommen – da wird einem ja schon beim Titel übel. Gut, dass sich die Macher schlussendlich doch für „Alien“ entschieden haben. Ridley Scott durfte eigentlich nur schlappe 4,2 Millionen Dollar ausgeben. Als 20th Century Fox dann aber die ausgefallenen Storyboards sah, verdoppelten sie das veranschlagte Budget auf 8,4 Millionen Dollar, was sich mehr als nur lohnte!
Sicherlich ist „Alien“ aus heutiger Sicht effekttechnisch nicht mehr taufrisch, zeitlos ist dieser Science-Fiction-Klassiker aber auf alle Fälle. Hier wurde Kinogeschichte geschrieben, die es weiterhin zu würdigen gilt. Großes Kino!

Wissenswertes

Alien Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Alien
Aliens - Die Rückkehr
Alien 3
Alien - Die Wiedergeburt

"Alien" wurde 2004 auch erstmals auf den "Predator" losgelassen:
Alien vs. Predator
Aliens vs. Predator 2

Auszeichnungen

Alien
Golden Globe-Nominierungen

Beste Musik

OSCAR-Nominierungen

Beste Ausstattung

Gewonnene OSCARs

Beste visuelle Effekte



Besucherbewertung
4.8 / 5  (103 votes)

Kommentare

Johannes Hardt schreibt am 24.03.08, 00:00
Ein echter Klassiker!!!!

Zum immer wieder anschauen!!!!
secret schreibt am 23.01.08, 02:26
das hier nenne ich filmgeschichte, aus der ittlerweile ein echter kultgenuss geworden ist.
an diesem film gibts jetzt wirklich rein gar nichts auszusezten.
Andree Geissler schreibt am 20.04.07, 16:34
Action: ***

Spannung: *****

Effekte: *****

Humor:

Story: ****

Musik: ****

Gesamtnote: 1,4
Achim Lay schreibt am 04.03.09, 13:30
Ridley Scott beweist hier, das man mit Suspense und der Ungewißheit, welche Gefahr auf die Darsteller lauert, mehr erreicht als durch ständige Leinwandpräsenz irgendwelcher Ekelmonster.
Die heutige "Kinogeneration" hätte wohl kaum die Geduld, derart lange auf das Erscheinen des Aliens zu warten. Stattdessen nutzte Scott den ersten Teil des Filmes, uns seine Charaktere näher zu bringen, so das uns deren Tod später mehr an die Nieren geht, als bei stereotypen Figuren ohne Charaktereigenschaften, wie sie bei nachfolgenden Blockbustern (zu) häufig verwendet wurden. Klasse!
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