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Immortal
Immortel (ad vitam)
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Regie
Enki Bilal
Drehbuch
Enki Bilal, Serge Lehman
Produzent
Charles Gassot
Genre Comic-Verfilmung FSK 12 Filmlänge 103 min Land Frankreich, Großbritannien Kinostart 26.05.2005 DVD-Start 21.06.2006 Blu-ray-Start 12.03.2010 Verleih Tiberius Film |
Story
Horus, der mächtige falkenköpfige Gott, hat ein großes Problem. Er muss sich schleunigst fortpflanzen, um seine Unsterblichkeit zu sichern. Er sucht sich ausgerechnet einen früheren Widerstandskämpfer aus, der seit 40 Jahren „auf Eis liegt“. Frisch aufgetaut suchen sie gemeinsam die schöne Jill, um sie zu schwängern. Doch durch die Polizei und andere Gruppen scheint diese Aufgabe extrem schwierig zu werden. Horus’ Zeit ist bald abgelaufen…
Schauspieler
Charlotte Rampling, Thomas Kretschmann, Linda Hardy, Thomas Pollard, Frédéric Pierrot, Yann Collette, Joe Sheridan, Derrick Brenner, Corinne Jaber
Filmkritik von Thomas Ays
WWeniger Effekte, eine Spur mehr Realismus und ein bisschen weniger Selbstüberschätzung. Das alles hätte „Immortal“ sehr, sehr gut getan.
Entweder, oder. Entweder man produziert einen komplett animierten Streifen a la „Final Fantasy“ und zieht das konsequent durch oder man verwendet „richtige“ Schauspieler. Entweder man liebt Special Effects und effektet seinen Film zu Tode oder man konzentriert sich auf die Geschichte und baut kleine, aber feine Spielereien mit ein („Matrix“ hat es erfolgreich vorgemacht!). Entweder man will einen Film fürs breite Publikum produzieren, oder eben nicht. Und zu guter Letzt: Wenn die ach so geliebten Effekte nun mal nach Zeichentrick-Klasse, wie Walt Disney vor 20 Jahren aussieht, muss man halt dazu stehen und den Film noch einmal überarbeiten oder überdenken. Nichts davon ist geschehen. Also sehen die digital in Szene gesetzten Figuren nach gar nichts aus, haben den Charme eines Microsoft Papierkorbs der Version „Windows 95“ und bieten nichts, aber auch gar nichts, worüber man sich als Zuschauer hätte freuen können. Das ist deshalb so ärgerlich, weil „Immortal“ gute Ansätze hat. Dieser Film ist das beste Beispiel dafür, dass es eben Streifen gibt, für die die Welt noch nicht reif ist. Diesem Drehbuch und den dazugehörigen Effekten hätte man noch zehn Jahre geben müssen – dann wäre ein Schuh daraus geworden. So jedenfalls war das nichts.

