Verliebt in eine Hexe

Bewitched

Filmplakat Verliebt in eine Hexe
Regie Nora Ephron  Drehbuch Nora Ephron, Delia Ephron, Adam McKay  Produzenten Douglas Wick, Lucy Fisher, Penny Marshall, Nora Ephron 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 102 min
Land USA  Kinostart 01.09.2005  DVD-Start 10.01.2006  Verleih Sony Pictures

Story

Die Schauspielkarriere von Jack Wyatt geht immer weiter den Bach runter. Die Hoffnung auf ein Comeback hat er eigentlich schon lange aufgegeben. Doch dann hat sein Agent eine wirklich tolle Idee: Er will ein Remake der alten und sehr beliebten TV-Serie „Verliebt in eine Hexe“ drehen. Alles ist perfekt, es fehlt nur noch eine Hauptdarstellerin, die ihre Nase so toll kräuseln kann, wie es die alte Samantha-Darstellerin in der Fernsehserie konnte. Doch dieses Problem scheint schon kurze Zeit später gelöst zu sein, denn Jack lernt Isabel kennen, die genau diese Eigenschaft mit sich bringt. Was Jack allerdings nicht weiß: Isabel ist auch im wirklichen Leben eine waschechte Hexe.

Schauspieler

Verliebt in eine Hexe Nicole Kidman, Will Ferrell, Shirley MacLaine, Michael Caine, Jason Schwartzman, Kristin Chenoweth, Heather Burns, Jim Turner, Stephen Colbert, David Alan Grier, Steve Carell

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 2 von 5 Ms Verliebt in eine Hexe Ganz selten, aber doch hin und wieder, passiert es, dass ein Film dieses Genres langweilt, um nicht zu sagen wirklich enttäuscht. „Verliebt in eine Hexe“ ist der pure Kitsch und schafft es dabei, nur sehr selten lustig zu sein. Ein bisschen mehr Pepp und Einfallsreichtum hätte diesem Drehbuch mit Sicherheit nicht geschadet, denn wenn es nicht einmal ein sonst zweifellos lustiger Michael Caine schafft, den Zuschauer zum Lachen zu bringen, kann irgendwas nicht stimmen. Auch Hauptdarsteller Will Ferrell spielt eine sehr gewöhnungsbedürftige Rolle. Jedes Mal, wenn er auf der Leinwand auftaucht, geht er einem – mit seiner Mimik und seinen nicht enden wollenden Texten – mehr auf die Nerven als alles andere. Aber Gott sei Dank – und in diesem Fall sollten die Macher Gott wirklich danken - haben wir ja noch Nicole Kidman. Sie ist mit ihrem zauberhaften Charme eine wahre Bereicherung für diesen Streifen. In „Verliebt in eine Hexe“ spielt Ms. Kidman zwar eine für sie sehr ungewohnte Rolle, schafft es aber dennoch voll zu überzeugen. Mit ihren goldenen Löckchen und der einfach nur süßen Ausstrahlung, macht es richtig Spaß ihr zuzusehen. Leider reicht das allein nicht aus „Verliebt in eine Hexe“ ganz aus dem Dreck zu ziehen, verleiht dem Streifen aber immerhin das Prädikat „ganz gut“. Wirklich schade, hätte man hier doch deutlich mehr erwarten können.



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