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Kiss of Death
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Regie
Barbet Schroeder
Drehbuch
Richard Price
Produzenten
Barbet Schroeder, Susan Hoffman
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 100 min Land USA Kinostart 08.06.1995 DVD-Start 06.09.2001 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Jimmy Kilmartin hat mit der Gangsterszene abgeschlossen und lebt nun mit seiner Frau Bev und der gemeinsamen Tochter Corinna ein (fast) sorgenfreies Leben. Eines Abends steht jedoch unvermittelt sein Cousin Ronnie vor der Tür und bittet Jimmy, ihm bei einem allerletzten Job zu helfen. Zwei Stunden Arbeit (die nur daraus besteht, einen Truck mit geklauten Autos zu fahren) und 1500 Dollar cash auf die Kralle. Leicht verdientes Geld und Ronnie würde damit nicht mehr von Little Junior Brown zum Krüppel geschlagen werden. Natürlich geht das Ding schief, Jimmy wird hochgenommen und wandert für drei Jahre in den Bunker. Als er wieder rauskommt, soll er für Staatsanwalt Frank Zioli Little Junior das Handwerk legen, um endgültig und vollkommen frei zu sein. Jimmy geht den Deal ein - und riskiert sein Leben...
Schauspieler
David Caruso, Nicolas Cage, Samuel L. Jackson, Helen Hunt, Kathryn Erbe, Stanley Tucci, Michael Rapaport, Ving Rhames, Philip Baker Hall, Anthony Heald, Angel David, John Costelloe, Kevin Corrigan
Filmkritik von Thomas Ays
Little Junior Brown (Nicolas Cage): „Ich hab’ mir auch ein Akronym zugelegt. Willst du wissen welches? B.A.D. Biss, Action und Drive. Du solltest dir auch ein Akronym suchen. Es hilft dir deine Ziele zu visualisieren.“
Jimmy Kilmartin (David Caruso): „Wie wär’s mit F.A.B.? Flop aus Berufung?
Little Junior: „Nicht gut. Zu negativ.“
In „Kiss of Death“ treten David Caruso und Nicolas Cage gegeneinander an. Ganz schnell wird einem nach nur ganz wenigen Szenen klar, wer hier die Hosen anhat und der Sheriff in der Stadt ist: Nicolas Cage. Mit seiner Performance als fieser Little Junior Brown legt er nach „Im Körper des Feindes“ eine erneut eindrucksvolle Glanzleistung hin, die sich gewaschen hat. Dabei verliert Caruso als geläuterter Ex-Gangster etwas und kann mit Cage nicht mithalten. Seine Leistung ist jedoch solide. In Nebenrollen sind im Übrigen Stanley Tucci, Helen Hunt und Samuel L. Jackson zu sehen – eine echte Traumbesetzung, durch und durch.
„Kiss of Death“ hat neben glanzvollen Schauspielern jedoch auch in Sachen Dialoge, Inszenierung und Story die Nase vorn. Hier gibt es kein schwarz/weiß, keine Stereotypen. Barbet Schroeder ist ein durch und durch genialer Thriller gelungen, den vor allem Nicolas-Cage-Fans kennen müssen.
Wissenswertes
David Caruso erhielt für seinen Part in "Kiss of Death" eine Nominierung als "schlechtester new Star" bei der Goldenen Himbeere.
"Kiss of Death" ist das Remake des Thrillers "Der Todeskuß" aus dem Jahre 1947.
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Kommentare
mark schreibt am 20.03.09, 11:34
Es muss hier nochmal gesagt werden. "The Rock", "Nur noch 60 Sekunden", "Con Air", "Spiel auf Zeit" oder auch "Face/Off - Im Körper des Feindes" sind absolute Garanten in Sachen Thrill und heiße Action. Nur sag mir mal einer warum Nicolas Cage in solche Rollen nicht mehr zu sehen ist. Mit Filmen wie "Next", "Lord of War" (der wirklich gut ist) oder jetzt auch "Knowing" kann Cage an diese alten Erfolge nicht mehr anknüpfen. Schade, wirklick schade. Ach so, Der Film hier ist natürlich einsame Spitze und kann natürlich mit den anderen mithalten, allein schon wegen einem sensationellen Samuel L. Jackson. Gute Nacht liebe Filmfreunde.
