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Dark Water - Dunkle Wasser
Dark Water
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Regie
Walter Salles
Drehbuch
Rafael Yglesias
Produzenten
Takashige Ichise, Bill Mechanic, Roy Lee, Doug Davison
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 22.09.2005 Verleih Buena Vista International |
Story
In Dahlias Leben scheint es endlich wieder aufwärts zu gehen. Sie hat sich von ihrem Mann getrennt und will jetzt mit ihrer kleinen Tochter Ceci ein neues Leben beginnen. Zunächst sieht auch alles ganz wunderbar aus: Dahlia findet einen Job, eine neue Wohnung und eine tolle neue Schule für ihre Tochter. Doch dann beginnt aus der Trennung zu ihrem Mann ein erbitterter Kampf um das Sorgerecht der Kleinen zu werden. Mit miesen Tricks versucht Kyle seine Exfrau in den Wahnsinn zu treiben und dann scheint die neue Wohnung, ein kleines heruntergekommenes Appartement, auch noch ihr Eigenleben zu entwickeln - Seltsame Geräusche und dunkles Wasser, das durch die Wände sickert. Werden Dahlias Nerven stark genug sein um dem Desaster ihres Lebens entgegenhalten zu können?
Schauspieler
Jennifer Connelly, John C. Reilly, Tim Roth, Dougray Scott, Pete Postlethwaite, Camryn Manheim, Ariel Gade, Perla Haney-Jardine, Debra Monk
Filmkritik von Kathrin Lang
Dass bei „Dark Water“ der Drehbuchautor der zwei Gruselschocker „Ring“ und „The Ring 2“ am Werk gewesen sein soll, könnte man glatt für ein Gerücht halte, wenn man es nicht besser wüsste. Gänsehaut? Zittern? Angst? -Absolute Fehlanzeige! „Dark Water“ versucht zwar mit aller Gewalt eine gruslige und Angst einflössende Stimmung aufzubauen, scheitert aber kläglich. (Wir haben in der Vergangenheit wohl alle schon grusligeres als ein bisschen Schimmel an der Decke und braunes Wasser aus dem Hahnen gesehen.) Dieser Streifen wird so leider allerhöchstens dem Genre Drama gerecht, aber keines Falls einem Horror-Thriller.
Wirklich sehenswert wird dieser Film allerdings für alle Jennifer Connelly Fans. Hätte man dieser Frau eine bessere Story vorgesetzt, hätten sich die Macher um nichts mehr Sorgen machen müssen, denn dann hätte Connelly „Dark Water“ mühelos alleine geschaukelt. Sie tritt hier mit einer wahnsinnigen Überzeugungskraft auf, die einem glatt die Sprache verschlägt - Nicht eine Sekunde zweifelt man als Zuschauer an ihren Fähigkeiten, einfach gut! Aber auch Jungschauspielerin Ariel Gade liefert eine grandiose Darstellung ab. Es ist einfach immer wieder aufs Neue überraschend wie überzeugend und authentisch ein kleines Kind auf der Leinwand wirken kann.
Alles in allem gesehen erwartet man von „Dark Water“ deutlich mehr Grusel- und Schockeffekte, wer sich allerdings auch mit einem durchschnittlichen Drama und einer grandiosen Besetzung zufrieden geben kann, sollte den Gang zum Kino auf jeden Fall antreten.


