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Buena Vista Social Club
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Regie
Wim Wenders
Drehbuch
Wim Wenders
Produzenten
Ulrich Felsberg, Deepak Nayar
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 105 min Land Deutschland Kinostart 17.06.1999 DVD-Start 31.01.2000 Verleih Senator Film |
Story
In den 30er, 40er und 50er Jahren waren sie Stars in ihrer Heimat Kuba. Legendäre Soneros, Musiker der kubanischen Son-Musikrichtung. 1998 sind sie vergessene Größen einer längst vergangenen Zeit – Die Musiker der später unter dem Namen „Buena Vista Social Club“ bekannt gewordenen Band. Der amerikanische Komponist Ry Cooder hat sie aufgespürt und erneut vor die Mikrophone geholt. Der bunt zusammengewürfelte Haufen, der doch so wunderbar harmoniert, als spiele er schon immer zusammen, erlangte mit seiner gleichnamigen Platte Weltruhm. Wim Wenders begleitete Ry Cooder 1998 in Havanna bei Aufnahmen mit den Musikern: Ob Ibrahim Ferrer, Rubén González, Compay Segundo oder Omara Portuondo, sie alle erzählen von ihrer Liebe zur Musik und geben einen Einblick in ihr Leben. Wenders zeigt neben den Aufnahmen im Tonstudio auch Bilder der Konzerte in Amsterdam im April 1998 und in der legendären Carnegie Hall in New York im Juli des gleichen Jahres.
Schauspieler
Ry Cooder, Ibrahim Ferrer, Rubén González, Compay Segundo, Omara Portuondo, Joachim Cooder, Eliades Ochoa, Manuel Mirabal, Orlando Lopez
Filmkritik von Melanie Frommholz
Wim Wenders hat mit seinem Dokumentarfilm „Buena Vista Social Club“ einer Reihe von außergewöhnlichen kubanischen Musikern ein echtes Denkmal gesetzt. In seinen Bildern mischt sich der morbide Charme des kommunistischen Havannas mit einer Musik, die aus dem tiefsten Herzen der dortigen Menschen kommt. Diese Klänge lassen niemanden kalt! Leider kommt die Vergangenheit der Musiker etwas zu kurz. Gerne hätte man mehr über Ibrahim Ferrer, Rubén González oder Compay Segundo erfahren. Auch das „Warum?, Wieso?, Weshalb?“ des Films bleibt etwas im Dunkeln. Letztlich kann man sich der Stimmung des Streifens jedoch nicht entziehen und wird mitgerissen, mitten hinein in Kubas ganz eigne Form der musikalischen Poesie.
Leider ist der „Club“ nicht mehr komplett. 2003 verstarben der Pianist Rubén González und der Gitarrist und Sänger Compay Segundo. Sänger Ibrahim Ferrer starb 2005.
