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Die Nacht vor der Hochzeit
The Philadelphia Story
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Regie
George Cukor
Drehbuch
Philip Barry, Donald Ogden Stewart
Produzent
Joseph L. Mankiewicz
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 108 min Land USA Kinostart 07.02.1950 Verleih MGM |
Story
Millionärstochter Tracy ist schön, perfektionistisch und etwas streitsüchtig. Besonders mit letztere Eigenschaft jagte sie Ehemann Nr. 1 Dexter nach kurzer Zeit in die Flucht. Nun steht mit ihrem Verlobten Nr. 2, dem biederen Emporkömmling George, die nächste Hochzeit vor der Tür. Alles könnte so schön perfekt sein, würde nicht einen Tag vor der Trauung Dexter wieder auf der Matte stehen. Im Schlepptau zwei getarnte Klatschreporter.
Schauspieler
Katharine Hepburn, Cary Grant, James Stewart, Ruth Hussey, Roland Young, John Halliday, Mary Nash, Virginia Weidler, Henry Daniell, Lionel Pape, Rex Evans
Filmkritik von Melanie Frommholz
Die unterkühlte Diva gibt niemand so gekonnt, wie Kathrin Hepburn. Einfach herrlich mit anzusehen, wie sie als zickige Tracy die Männer das Fürchten lehrt. O-Ton: „Bin ich nicht begehrenswert? Bin ich etwa eine Topfpflanze?“ Auch Cary Grant als Dexter und James Steward als Klatschreporter tragen dazu bei, dass aus „Eine Nacht vor der Hochzeit“ eine mehr als gelungene, zeitlose Komödie wurde. Die Wortgefechte von Hollywoods damaliger erster Riege sind einfach der Hammer. Aus heutiger Sicht muss jedoch auch gesagt werden, dass man als Zuschauer über einige moralische Botschaften des Streifens aus heutiger Sicht nur den Kopf schütteln kann (Beispiel: Umsorgen Töchter nicht liebeswert ihre Vätern und fühlen sich diese dadurch zu wenig jungendlich, wird das automatisch zur Legitimation für Papi, sich die jungendliche Fürsorge bei einer Geliebten zu holen). Aber wer weiß, in 60 Jahren wird eventuell manch Kinofreak auch über unsere heutigen Filmbotschaften „erstaunt“ sein.
