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Good Bye Lenin!
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Regie
Wolfgang Becker
Drehbuch
Bernd Lichtenberg, Wolfgang Becker
Produzent
Stefan Arndt
Genre Tragik-Komödie FSK 6 Filmlänge 121 min Land Deutschland Kinostart 13.02.2003 DVD-Start 18.09.2003 Verleih X-Verleih |
Story
Am 9. November 1989 fällt endgültig die Mauer der Deutschen Demokratischen Republik und für die Bürger der “Zone” kann ein neues Leben beginnen. Die Mutter des 21 jährigen Berliners Alex hat im Koma die Wende total verschlafen. Als sie acht Monate nach dem Mauerfall wieder zu sich kommt, existiert ihre DDR nicht mehr. Da jegliche Aufregung dem schwachen Herz der Mutter schaden könnte, versucht Alex daher das Unmögliche. Auf 79 qm² im heimischen Plattenbau lässt er den Sozialismus wieder aufleben. Die Beschaffung von echten Spreewälder Gurken ist da nur eines von vielen Problemen. Und je gesünder Alex Mutter wird, desto mehr ist dieser gezwungen eine ganz und gar neue DDR zu erschaffen. Ein Projekt mit weitreichenden Folgen…
Schauspieler
Daniel Brühl, Katrin Saß, Florian Lukas, Maria Simon, Alexander Beyer, Jürgen Vogel, Chulpan Khamatova, Burghart Klaußner, Michael Gwisdek
Filmkritik von Melanie Frommholz
Tiefgang und Unterhaltungswert sind auch beim Deutschen Film nicht länger zwei Attribute, die sich ausschließen. Ein gutes Beispiel für eine gelungene Verbindung von Anspruch mit dem Genre der Komödie ist der Streifen "Good Bye Lenin!". Die mit viel menschlicher Wärme, feinem Witz und Liebe zum Detail erzählte Wendegeschichte ist ein Film der besonderen Art. Trotz kleiner Längen nimmt die aberwitzige Geschichte einen bald für sich ein und wird so zum sympathischen Beitrag der deutsch-deutschen Annäherung. Ossis wie Wessis können sich in "Good Bye Lenin!" wiederfinden.
Auch die Besetzung, die Regisseur und Co-Drehbuchautor Wolfgang Becker vor der Kameralinse hatte, ist eine deutsch-deutsche. Der „Wessi“ Daniel Brühl gibt hier seinen viel beachteten Leinwanddurchbruch unter lauter „Ossis“. Als seine Mutter ist die renommierte DDR-Schauspielerin Katrin Saß zu sehen. In den größeren Nebenrollen gibt es die Russin Chulpan Khamatova, die Leipzigerin Maria Simon, den Berlin Florian Lukas und den Erfurter Alexander Beyer zu sehen. So sieht eine gelebte Wiedervereinigung aus.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester ausländischer Film
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Kommentare
Andy schreibt am 14.10.07, 10:23
eins vorne weg....ich bin ein ausgewiesener fan von deutschen filmen und schaue mir diese, wenn sie gut gemacht sind, teilweise lieber an als den einheitsschrott, der leider viel zu oft über den teich schwappt. aber ich kann mich hier nur dem einen M anschliessen (wenn auch nicht ganz so drastisch, der film hat doch einige lichte momente). Mit realtiv hohen erwartungen (weil hochgejubelt ohne ende) hab ich mich an diesen film gewagt und wirklich darauf gefreut. was soll ich sagen.....alles in allem war der film für mich eine enttäuschung. es ist weder ein witzige komödie (wie schon im fazit angemerkt, als die der film dargestellt wurde) noch eine wirkliche aufarbeitung anhand eines schicksales. der film dümpelt für mich irgendwo dazwischen. die schauspieler tun ihr bestes, man nimmt ihnen die rollen auch grösstenteils ab, aber aus einem, meiner meinung nach, schlechten drehbuch (motto: gewollt aber nicht gekonnt) kann auch eine schauspielerische glanzleistung nicht mehr wirklich viel raus holen. ganz ehrlich? ich bin bei den ersten 2 versuchen den film anzuschauen eingeschlafen. beim dritten anlauf wurde es mir nach einer dreiviertel stunde zu blöd und beim vierten versuch hab ich mich durch den kompeltten film wirklich gequält. ich würde sagen, ein film den man nicht wirklich gesehen haben muss und wenn dann auf keinen fall kaufen sondern maximal leihen. deutsches kino hat weitaus besseres zu bieten als das hier.....würde hierfür 2,5 m`s geben...da das nicht geht bleiben wir bei 2.
