Excalibur

Filmplakat Excalibur
Regie John Boorman  Drehbuch Rospo Pallenberg, John Boorman  Produzent John Boorman 
Genre Fantasy  FSK 12  Filmlänge 140 min
Land Großbritannien  Kinostart 29.10.1981  Verleih Constantin Film

Story

Seit je her versucht der Druide Merlin die Geschicke von England positiv zu beeinflussen. Und so hilft er auch Uther Petragon, als dieser die Frau des Herzogs von Cornwall begehrt. Sagt ihm doch seine Intuition, dass aus dieser Verbindung einmal der Mann hervorgehen wird, der England den Frieden bringt. Der Mann, der das magische Schwert Excalibur aus dem Stein ziehen wird, in den Uther es einst rammte und der durch seine Taten Vorbild sein wird für ein friedliches Miteinander: König Artus. Doch das Schicksal lässt sich nicht beliebig ins Handwerk pfuschen und so stehen dem Land zunächst weiter stürmische Zeiten bevor.

Schauspieler

Excalibur Nigel Terry, Helen Mirren, Nicholas Clay, Cherie Lunghi, Patrick Stewart, Paul Geoffrey, Ciarán Hinds, Nicol Williamson, Gabriel Byrne, Liam Neeson, Corin Redgrave, Niall O'Brien, Clive Swift, Robert Addie

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Excalibur Schon so einige Male musste die Artus-Saga für eine Leinwandadaption herhalten, doch „Excalibur“ hebt sich eindeutig aus der Masse der Verfilmungen ab. Zuweilen düster und blutig, immer jedoch mit einer beachtlichen Ausstattung. Musik von Carmina Burana oder aus Wagners „Parzivla“ geben die richtige Untermalung für eindrucksvoll inszenierte Bilder. Man sollt die Artus-Sagen in jedem Fall vorher kennen, ansonsten trüben die vielen Namen und die spärlichen Erklärungen sicherlich den Filmspass etwas. Auch wirken einige Passagen, sicherlich in der guten Absicht die Saga vollständig zu erzählen, sehr gehetzt. Die Figur des Merlin ist sehr dominant angelegt und Artus als Jungspund ist so sympathisch wie eine Stulle Brot ohne Belag. Jedoch muss zur Ehrenrettung von Nigel Terry gesagt werden, dass er aus dem erwachsenen Arthus rausholt was geht. In jedem Fall ist es Regisseur John Boorman gelungen seinem Film eine ganz besondere Atmosphäre zu geben, auf die man sich einlassen muss, die aber von der ersten Minute an fasziniert.

Auszeichnungen

OSCAR-Nominierungen

Beste Kamera



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