Sommer wie Winter...

Presque rien

Filmplakat Sommer wie Winter...
Regie Sébastien Lifshitz  Drehbuch Sébastien Lifshitz, Stéphane Bouquet  Produzenten Jean-Christophe Colson, Cecile Amillat, Christian Tison 
Genre Drama (Gay)  FSK 16  Filmlänge 97 min
Land Frankreich  Kinostart 21.06.2001  Verleih Salzgeber Edition

Story

Mathieu hat sich eigentlich nie Gedanken darüber gemacht, ob er nun auf Mädchen oder auf Jungs steht. Diese Entscheidung wird ihm abgenommen, als er, zu Besuch in der Bretagne, auf Cédric trifft – und sich verliebt. Doch das Leben um die Jungs herum gestaltet sich schwierig. Mathieus Mutter leidet an schlimmen Depressionen und auch Cédric macht dem Jungen manchmal zu schaffen. Wird ihre Liebe halten?

Schauspieler

Sommer wie Winter... Jérémie Elkaim, Stéphane Rideau, Marie Matheron, Dominique Reymond, Laetitia Legrix, Nils Ohlund, Rejane Kerdaffrec, Guy Houssier, Violeta Ferrer

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 2 von 5 Ms Sommer wie Winter... Es ist ja bekanntlich so eine Sache mit französischen Filmen. Im Grunde sollte hier eine eigene Kategorie eingeführt werden, damit auch jeder gleich weiß: Es wird anstrengend, melancholisch, depressiv. Wie so oft in Filmen unseres Nachbarlandes, kann man nicht einfach nur eine Liebesgeschichte vor dem Hintergrund einer Familientragödie erzählen. Nein, nein. Wo kämen wir denn da hin? Da müssen auch noch ein Selbstmordversuch und diverse ungeklärte Figuren mit rein, sonst ist der Zuschauer ja schließlich unterfordert – Denken muss man schon noch selbst.
Neben einer anstrengenden Geschichte, viel vulgären und definitiv nicht romantischen Szenen strengt vor allem die Kamera an. „Es nervt!!!“ will man seinem Fernseher entgegen schreien, wenn die Kamera die meiste Zeit geradezu an ihren Figuren klebt. Schrecklich.
„Sommer wie Winter…“: Poethisch ist hier nur der Titel. Die Inszenierung ist eher nervig, als überzeugend. Dunkle Szenen wechseln sich mit unfähigen Kameraeinstellungen ab. Ständig ist man versucht, das Objektiv ein Stück zur Seite zu schieben, weil man das Gefühl hat, ständig etwas (Wichtiges?) zu verpassen. Filmvergnügen sieht wirklich anders aus!



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