Elizabethtown

Filmplakat Elizabethtown
Regie Cameron Crowe  Drehbuch Cameron Crowe  Produzenten Tom Cruise, Paula Wagner, Cameron Crowe 
Genre Tragik-Komödie  FSK Filmlänge 123 min
Land USA  Kinostart 03.11.2005  DVD-Start 02.03.2006  Verleih United International Pictures

Story

Drew Baylor könnte eigentlich zufriedener nicht sein. Er hat einen guten Job, der obendrein noch gut bezahlt ist und eine nette, kleine Affäre. Was will man(n) mehr? Als er jedoch beides verliert, hat das Leben für ihn plötzlich keinen Sinn mehr. Kurz bevor Drew beschließt seinem kümmerlichen Dasein ein Ende zu bereiten, schlägt das Schicksal erneut zu: Sein Vater ist tot. Das Leben hat plötzlich wieder einen Sinn. Er fasst den Entschluss den Leichnam nach Hause zu holen und steigt in ein Flugzeug nach Elizabethtown. Ein Flug in ein neues Leben…

Schauspieler

Elizabethtown Orlando Bloom, Kirsten Dunst, Susan Sarandon, Judy Greer, Alec Baldwin, Paul Schneider, Gailard Sartain, Bruce McGill, Loudon Wainwright, Jessica Biel, Paula Deen, Allison Munn

Filmkritik von Thomas Ays

Elizabethtown Es ist schon fast als tragisch zu bezeichnen. 2003 rannte jeder wegen Orlando Bloom in "Fluch der Karibik", im Jahr 2005 jeder wegen dem Jungmimen in "Elizabethtown". Nahezu jeder kam 2003 als Johnny Depp Fan wieder aus dem Saal, 2005 geschieht das gleiche, allerdings dieses Mal mit Kirsten Dunst. Diese Frau läuft Orlando glatt den Rang ab. Sensibel, sympathisch, erotisch, sexy, wunderschön, intelligent und einfach nur wunderbar. Diese Rolle ist Kirsten Dunst wie auf ihren schönen Körper geschrieben. Der Fairness halber muss man jedoch sagen: Sie hat im Gegensatz zu Mr. Bloom auch viel mehr Spielraum und kann ihre Rolle breiter anlegen. Sie flippt, tanzt, lacht und führt ein ganz normales Leben. Orlando Blooms Rolle hingegen ist die des zweifelnden, trauernden, suizidgefährdeten und nicht zuletzt einsamen Träumers. Also sollte man nicht zu hart mit ihm ins Gericht gehen. Er spielt seine Rolle glaubhaft und überzeugend, keine Frage.
Zur Geschichte: Die ist zu Anfang etwas träge. Man braucht eine Weile um sich an den Erzählstil und an die Kamera zu gewöhnen, aber (!) es ist ein wahrer Cameron Crowe Film, der ja bereits mit "Jerry Maguire" und "Almost Famous" tolle Filme ablieferte.
Fazit: "Elizabethtown" ist tragisches und komisches Kino zugleich. Die eine Szene berührt ganz klar durch tolle Dia- und Monologe, die andere ist wieder einfach nur urkomisch. Im Übrigen hat dieser Streifen auch eine tolle Liebesgeschichte zu bieten und kann, neben einer großartigen Kirsten Dunst und einem überzeugenden Orlando Bloom, mit so genialen Schauspielern wie Susan Sarandon und Judy Greer punkten. Nicht verpassen!

Wissenswertes

Elizabethtown




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