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War`n sie schon mal in mich verliebt?
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Regie
Douglas Wolfsperger
Drehbuch
Douglas Wolfsperger
Produzenten
Herbert Schwering, Christine Kiauk
Genre Dokumentation FSK 0 Filmlänge 89 min Land Deutschland, Österreich & Dänemark Kinostart 12.01.2006 Verleih Icon Film |
Story
Max Hansen, einer der bekanntesten Kabarettisten der Weimarer Republik. Mit seinen zahlreichen lustigen Aufführungen auf deutschen Bühnen macht er sich seiner Zeit einen echten Namen - Kaum einer kannte Hansen damals nicht.
Max Hansen war jedoch jüdischer Abstammung und sagte auch genau das, was er dachte – Witze über Hitler und seine nationalsozialistischen Anhänger waren bei ihm so keine Seltenheit. Als in Deutschland der Hass gegenüber den Juden immer mehr zunahm, flüchtete Hansen zuerst nach Österreich und später nach Osteuropa. Nach seiner Auswanderung war der berühmte Kabarettist nie mehr auf deutschen Bühnen zu bewundern.
Schauspieler
Brigitte Mira, Volker Kühn, Eva Reinhardt, Ann-Mari Hansen, Max Hansen Jr., Gerda Sasse
Filmkritik von Kathrin Lang
„Max wer?“ Das ist eine der ersten Fragen, die sich dem Zuschauer aufdrängt, wenn er sich zum ersten Mal mit der Dokumentation „War´n sie schon mal in mich verliebt?“ beschäftigt. Max Hansen mag zu seiner Zeit zwar ein toller Kabarettist gewesen sein, der auch sicherlich ein interessantes und nicht ganz alltägliches Leben geführt hat, doch gänzlich von seiner Wichtigkeit konnte diese Dokumentation dennoch nicht überzeugen. Wer Max Hansen vor diesem Film nicht kannte, der weiß danach zwar mehr, hat aber ansonsten nicht viel für sich gewonnen. Das Schöne an „War´n sie schon mal in mich verliebt?“ ist jedoch die Machart des Filmes und die interessanten und teils auch sehr amüsanten Berichte der Zeitzeugen. Gerade die Beiträge von der mittlerweile verstorbenen Schauspielerin Brigitte Mira entpuppten sich als wahres Highlight der Dokumentation. Auch die Archivaufnahmen von Hansen wurden toll in den Film integriert und machen es dem Zuschauer so einfacher, sich ein Bild von dem Kabarettisten der Weimarer Republik zu machen. So wurde aus „War´n sie schon mal in mich verliebt?“ zwar eine Dokumentation deren Thema nicht ganz glücklich gewählt ist, die durch ihre tolle Inszenierung aber dennoch toll unterhalten kann.
