Charlotte und ihre Männer (TV)

Charlotte und ihre Männer

Regie Dirk Kummer  Drehbuch Hannah Hollinger 
Genre Drama  FSK Filmlänge 89 min
Land Deutschland, 2005  Verleih ARD

Story

Die alleinerziehende Masseurin Charlotte stellt ihr Leben ganz in den Dienst ihrer Familie. Liebevoll umsorgt sie ihre drei Kinder und weigert sich dabei zu sehen, dass Hella, Jacko und Katie schon so gut wie erwachsen sind und nun flügge werden. Nach wie vor träumt Charlotte von einem großen Haus für sich und ihre Lieben. Auch Robert, der Vater der Kinder, und inzwischen Charlottes bester Freund, hätte hier platz. Zugegeben, ein nicht ganz alltägliches Familienmodell. Als mit dem PR-Manager Leo plötzlich ein weiterer Mann in das Leben der Mittfünfzigerin tritt, merkt Robert jedoch, dass er gerne doch noch mehr wäre als „nur“ ein guter Freund. Er sieht, was Charlotte zunächst aufgrund der großen Unterscheide nicht bemerkt. Leo könnte Charlottes neue große Liebe werden.

Schauspieler

Charlotte und ihre Männer (TV) Marianne Sägebrecht, Rudolf Kowalski, Peter Franke, Stephanie Gossger, Hanno Koffler, Louisa Herfert, Franz Anton Kroß

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Charlotte und ihre Männer (TV) Samstagabend, es ist 20:15 Uhr in Deutschland. Die liebe Familie sitzt vereint mit Mann und Maus und Oma vor der Mattscheibe. Da kommt ein Film mit Marianne Sägebrecht in der Titelrolle immer gut an. Filmemacher Dirk Kummer hat mit seiner dritten Regiearbeit „Charlotte und ihre Männer“ eine nette Wochenend-Primetime-Unterhaltung für ein breites Publikum inszeniert, bei dem für alle Alterklassen etwas dabei ist. Nicht weniger, aber eben auch nicht wirklich mehr bietet dieses nette Filmchen. Das Drehbuch von Hannah Hollinger hätte ruhig ein bisschen weniger vorhersehbar sein können, aber Marianne Sägebrecht, mittlerweile eine echte Institution im deutschen TV, spielt in dieser Fernsehproduktion einmal mehr mit viel Wärme und Authentizität und versüßt damit die nicht ganz 90 Minuten. Auf die Mimin, die von sich selbst behauptet immer irgendwie nur sich selbst zu spielen, ist Verlass. Als Marianne Sägebrechts Kinder überzeugen Hanno Koffler, Stephanie Gossger und Louisa Herfert. Als Charlottes „Männer“ kämpfen Rudolf Kowalski und Péter Franke um die Gunst ihrer holden Masseurin.



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