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Serenity - Flucht in neue Welten
Serenity
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Regie
Joss Whedon
Drehbuch
Joss Whedon
Produzent
Barry Mendel
Genre Science-Fiction FSK 12 Filmlänge 119 min Land USA Kinostart 24.11.2005 DVD-Start 02.03.2006 Verleih Universal Pictures |
Story
500 Jahre in der Zukunft. Der Kapitän des maroden Raumschiffes „Serenity“ Malcolm Reynolds hat Probleme. Eigentlich nichts Unübliches, hält der Kriegsveteran sich und seine Crew doch durch äußerst zweifelhafte „Jobs“ über Wasser. Doch die Fracht, die die Serenity nun beherbergt, bedeutet Probleme mit ganz Oben. Sie besteht aus der jungen Telepathin River und ihrem Bruder, der das Mädchen aus einer staatlichen Versuchsklinik entführt hat und nun vor der Allianz des Universums auf der Flucht ist. Was Mal und seinen Freunde noch nicht wissen, die Bedrohung von außen ist nur die eine Seite, denn mit River haben sie eine tickende Zeitbombe an Bord gelassen.
Schauspieler
Nathan Fillion, Morena Baccarin, Adam Baldwin, Chiwetel Ejiofor, Ron Glass, Summer Glau, Sean Maher, Jewel Staite, Gina Torres, Alan Tudyk, David Krumholtz, Sarah Paulson, Yan Feldman, Rafael Feldman
Filmkritik von Melanie Frommholz
Joss Whedon kann's auch in Spielfilmlänge! Der Macher der TV-Serien "Buffy – Im Bann der Dämonen" und "Angel" hat mit "Serenity – Flucht in neue Welten" ein Si-Fi-Spektakel der etwas anderen Art auf die Leinwand gezaubert. Der Spielfilm, der auf der TV-Serie "Firefly" basiert, glänzt mit unangepassten Helden, die nicht aus der Standartschublade kommen und die eigentlich auch keine solchen sein wollen. Im Kampf gegen eine Regierung, die vordergründig doch nur das Beste für die Bevölkerung will, wird mit harten Bandagen gekämpft. – optisch wie effekttechnisch ein echter Hingucker. Typisch Whedon sind die actiongeladenen Kampfszenen und der bleihaltige Showdown, der den Zuschauer gekonnt in Atem hält. Auch kleine Horrorelemente dürfen beim Amerikaner natürlich nicht fehlen. Erfrischend sind die witzigen Dialoge, die verhindern, dass man das Ganze allzu erst nimmt. Denn Whedon will mit seinem Streifen vor allem eines: Gut unterhalten. Und das schafft er auch vorzüglich. Leider nicht immer geschafft hat er es auf bedeutungsschwangeres "Gelaber" zu verzichten. Appelle eines Sterbenden à la "Es ist egal woran du glaubst, aber glaube an etwas" sind nicht Jedermanns Sache und manchmal einfach zu viel des Guten. Nichts desto trotz ist "Serenity – Flucht in neue Welten" ein sehenswerter Streifen, der sein Eintrittsgeld wert ist.
P.S. Absolut unverständlich, warum der amerikanische TV-Sender Fox die Serie "Firefly" trotz guter Einschaltquoten auf Druck von politischen Moralaposteln wieder absetzte. Bloß weil einmal nicht die Weltpolizei dein Freund und Helfer, sondern das Böse ist, wird ja nicht gleich die politische Sicherheit untergraben.
Wissenswertes