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Zwei Brüder
Two Brothers
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Regie
Jean-Jacques Annaud
Drehbuch
Jean-Jacques Annaud, Alain Godard
Produzenten
Jean-Jacques Annaud, Jake Eberts
Genre Drama FSK 6 Filmlänge 105 min Land Großbritannien & Frankreich Kinostart 16.09.2004 Verleih Tobis |
Story
Zwei Tigerbabys wachsen im tiefen Dschungel unter der Obhut ihrer Eltern auf. Der eine ist neugierig und mutig, der andere schüchtern und tapsig – Aber zusammen sind sie ein unschlagbares Team. Doch dann werden die beiden vom Schicksal getrennt: Menschen wagen sich in ihr Revier und nehmen die zwei Tigerbabys in ihre Gefangenschaft. Während der eine im Zirkus aufwächst, wird der andere in einen Käfig gesteckt in dem er zum gefährlichen Raubtier ausgebildet wird, das Sportwettkämpfe bestreiten soll.
Ungefähr ein Jahr später treffen die Tigerbrüder wieder aufeinander. Aber dieses Mal als erzwungene Gegner und gegeneinander ausgespielt.
Schauspieler
Guy Pearce, Jean-Claude Dreyfus, Philippine Leroy-Beaulieu, Freddie Highmore, Oanh Nguyen, Moussa Maaskri, Vincent Scarito, Mai Anh Le, Jaran Phetjareon
Filmkritik von Kathrin Lang
Einmal auch auf die andere Seite schauen und einmal auch die Geschichte der Tiere erzählen.
In „Zwei Brüder“ wird sehr emotional geschildert, dass auch Tierfamilien eine enge Bindung zueinander haben, und dass auch Tiere einander lieben und sich vermissen können. Hier wird gezeigt wie Menschen ohne Scheu und mit roher Gewalt in das Reich der Tiere eindringen und mutwillig deren idyllisches und friedliches Leben zerstören – Ohne die leiseste Ahnung davon zu haben welchen enormen Schaden sie in Wirklichkeit anrichten.
Es ist einfach toll, dass dieser Film auch mal die Kehrseite von menschlichem Verhalten zeigt – Nicht nur das Fell, das ein Jäger stolz präsentiert, sondern auch die tiefen Wunden der zurückgebliebenen Familien im Wald.
