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Get Rich or Die Tryin'
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Regie
Jim Sheridan
Drehbuch
Terence Winter
Produzenten
Jimmy Iovine, Paul Rosenberg, Heather Parry, Eminem, Dr. Dre
Genre Drama FSK 16 Filmlänge 116 min Land USA Kinostart 12.01.2006 DVD-Start 15.06.2006 Verleih United International Pictures |
Story
Eigentlich will der talentierte junge Marcus nur eines: Rapper werden. Doch seinen Traum zu verwirklichen ist schwierig, besonders wenn einen der Tod der eigenen Mutter aus der Bahn wirft.
Marcus entscheidet sich dazu, Drogen zu verticken, damit er ein Leben führen kann, das ihm einen gewissen Luxus bietet. In diesem Milieu steigt der selbstbewusste junge Mann schnell auf und wird in den bekannten Drogenkreisen ein echter Name.
Als Marcus wegen Drogenhandels festgenommen wird, ändert sich jedoch sein Leben von Grund auf: Er will weg von Drogen und Gewalt und Musik machen – koste es, was es wolle…
Schauspieler
Curtis '50 Cent' Jackson, Adewale Akinnuoye-Agbaje, Joy Bryant, Omar Benson Miller, Tory Kittles, Terrence Howard, Ashley Walters, Marc John Jefferies, Viola Davis, Sullivan Walker, Serena Reeder
Filmkritik von Thomas Ays
Wie Rap-Kollege Eminem, der mit „8 Mile“ einen autobiographischen Film in die Kinos brachte, versucht nun auch „50 Cent“ mit „Get rich or die tryin’“ sein Glück auf der großen Leinwand. Mal davon abgesehen, das die Botschaft des Films ziemlich verlogen ist, wenn man sich auf Plakaten in L.A. mit Mikro in der einen und Knarre in der anderen Hand zeigt, muss man doch zugeben, dass die Schauspielerei dem ausdrucksstarken Musiker 50 Cent gut steht. Der Film zeigt schonungslose Gewalt, Drogen dealende Kinder und zerrüttete Familienverhältnisse. Realistisch? Zumindest glaubhaft ist Jim Sheridan’s Film geworden, wenn auch nicht durchweg überzeugend.
„Get rich or die tryin’“ glänzt vor allem in Sachen Optik. Mit perfekt gefilmten Szenen, kann der Streifen in diesem Punkt vollkommen punkten. Auch die Schauspieler und die Ausstattung sind in Ordnung. Wer auf solche Sozialdramen steht, wird diesen Film bestimmt mögen.
Wissenswertes
Die Teen Choice Awards nominierten 50 Cent als besten Newcomer und das National Board of Review zeichnete Terrence Howard in dieser Kategorie überdies aus.
50 Cent orderte eine Schauspiellehrerin, die Regisseur Jim Sheridan jedoch vom Set entfernen ließ. Er sagte dem Rapper: "Wenn es schief geht, dann nicht weil Du nicht schauspielern kannst, sondern weil ich Dich nicht richtig unterrichte."
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