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Fearless - Jenseits der Angst
Fearless
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Regie
Peter Weir
Drehbuch
Rafael Yglesias
Produzenten
Paula Weinstein, Mark Rosenberg
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 121 min Land USA Kinostart 17.02.1994 DVD-Start 22.09.2006 Verleih Warner Bros. Pictures |
Story
Max hat furchtbares Glück gehabt. Um ein Haar wäre er bei einem Flugzeugabsturz ums Leben gekommen. Doch, wie noch einige weitere Menschen mehr, konnte er sich aus dem Wrack retten.
Max ist jedoch nicht mehr derselbe. Etwas Seltsames ist mit ihm geschehen. Er hält es unter Menschen nicht mehr aus und fühlt sich bereits tot. Nicht mal seiner Frau kann er sich anvertrauen. In halsbrecherischen Mutproben versucht er sich selbst etwas zu beweisen...
Schauspieler
Jeff Bridges, Isabella Rossellini, Rosie Perez, Tom Hulce, John Turturro, Benicio Del Toro, Deirdre O'Connell, John de Lancie, Spencer Vrooman
Filmkritik von Thomas Ays
„Toll gespielt, bisweilen jedoch etwas anstrengend!“ So ließe sich „Fearless – Jenseits der Angst“ kurz und treffend beschreiben und zusammenfassen.
Jeff Bridges gibt wieder eine Sondervorstellung. Diesen Mann gilt es zu bewundern, schafft er es doch die verschiedensten Charaktere auf die Leinwand zu zaubern, nie jedoch an Glaubwürdigkeit oder Ernsthaftigkeit zu verlieren. Erstaunlich vielseitig.
Dennoch ist Peter Weirs Psychodrama mitunter zu dramatisch und zu streng gefilmt. Der Zuschauer hat nicht die Zeit, mit dem gebeutelten Charakter zu fühlen, was schade ist. Was jedoch ganz klar gefällt ist die sozial- und gesellschaftskritische Schiene, auf der der erfolgreiche Regisseur fährt. Hier wird knallhart aufgezeigt, um was es in den Vereinigten Staaten (und vermutlich auch bei uns in Europa) zu gehen scheint: Ums Geld. Und das ist das Schlimmste, was es gibt. Menschlichkeit? Interessiert nicht. Psychischer Schaden? Wunderbar. Familien brechen auseinander? Perfekt. Kinder sterben? Umso besser. Denn dann lässt sich so richtig abkassieren. Das ist keine Hollywood-Fiktion. Das ist Realität. Nach „Fearless – Jenseits der Angst“ muss man sich wirklich fragen, in was für einer Welt wir eigentlich leben. Dennoch hätte man von diesem Psychodrama um einiges mehr erwartet können, schließlich stehen sowohl Regisseur, als auch Hauptdarsteller für sonst durchweg gute Unterhaltung!
