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Die Familie Stone - Verloben verboten
The Family Stone
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Regie
Thomas Bezucha
Drehbuch
Thomas Bezucha
Produzent
Michael B. London
Genre Tragik-Komödie FSK 0 Filmlänge 103 min Land USA Kinostart 15.12.2005 DVD-Start 22.06.2006 Verleih 20th Century Fox Germany |
Story
Meredith Morton schlottern die Knie. Diese Weihnachten soll sie die Familie ihres Verlobten Everett kennen lernen - Die Stones – ALLE Stones! Everett freut sich schon unbändig seine Liebste endlich daheim vorzustellen. Zu allem Unglück entspricht die prüde Geschäftsfrau Meredith so gar nicht den Vorstellungen der Familie Stone. Diese hatten sich eher etwas Intellektuelleres für ihren Sohn gewünscht. Als Meredith die „Nettigkeiten“ ihrer neuen Familie nicht mehr erträgt, ruft sie kurzentschlossen ihre Schwester Julie an - Seelische Unterstützung muss her - auf der Stelle. Eine Entscheidung mit weit reichenden Folgen...
Schauspieler
Claire Danes, Diane Keaton, Rachel McAdams, Dermot Mulroney, Craig T. Nelson, Sarah Jessica Parker, Luke Wilson, Ty Giordano, Brian J. White, Elizabeth Reaser, Paul Schneider, Savannah Stehlin, Jamie Kaler, Robert Dioguardi
Filmkritik von Melanie Frommholz
„Die Familie Stone“ – oder der ganz normale Weihnachts-Familien-Wahnsinn. Diese Art von Film hat Jahr für Jahr Konjunktur und doch schaffen es viele Filmemacher es immer wieder der Thematik neue Facetten abzugewinnen. 2005 schickte Regisseur Thomas Bezucha sicherheitshalber gleich sein eigenes Drehbuch ins Rennen um die Gunst der Kinogänger. Die Geschichte von „Die Familie Stone - Verloben verboten“ balanciert größtenteils sehr gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen unerträglichem Kitsch und gelungener Tragikkomödie. Zu verdanken ist dies zweifellos dem überaus überzeugenden Schauspielerensemble, das Thomas Bezucha für seinen zweiten Langfilm gewinnen konnte. Allesamt mehr als passend besetzt. Diane Keaton, Sarah Jessica Parker und Co. schaffen es, eine Stimmung zu erzeugen, die den Zuschauer problemlos gefühlsmäßig mitnimmt auf diese Reise durch ein chaotisches Fest der Liebe. Bissiger Humor und ernste Momente sind richtig dosiert und ausgewogen. Leider muss man jedoch auch erwähnen, dass sich die Macher nicht ganz getraut haben, auf die üblichen „Hollywood-Schmacht-und-Tränendrüsen-Momente“ zu verzichten. Schade eigentlich, diese wunderbaren Schauspieler hätten besagte Szenen sicherlich auch anders spielen können. Die Kitsch-Ausrutscher machen den Film jedoch nicht kaputt. Bei dieser herrlichen Mischung vergibt man sie gerne.

