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Arsène Lupin
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Regie
Jean-Paul Salome
Drehbuch
Jean-Paul Salome, Laurent Vachaud
Produzent
Stephane Marsil
Genre Abenteuer FSK 12 Filmlänge 126 min Land Frankreich, Italien, Spanien, Großbritannien, 2004 DVD-Start 27.10.2006 Blu-ray-Start 12.03.2010 Verleih Sunfilm |
Story
Arsène Lupin ist der berühmteste, berüchtigtste und beste Dieb Frankeichs - was natürlich nicht nur Vorteile mit sich bringt. Ganz im Gegenteil. Ein Nachteil ist beispielsweise, dass die gesamte Polizei des Landes hinter ihm her ist. Doch bei allen Schätzen dieser Welt bringt ihn nur ein Ziel weiter: Er muss den Mörder seines Vaters finden. Bei dem Versuch dabei gerät Arsène zwischen die Fronten einer Verschwörung, die die Regierung stürzen will, und einer geheimnisvollen Frau: Gräfin Cagliostro. Bekommt der Meisterdieb nun doch auf die Mütze oder gelingt es ihm erneut, sich elegant aus der Affäre zu ziehen? In jedem Fall wird ein Entkommen spannend...
Schauspieler
Romain Duris, Kristin Scott Thomas, Pascal Greggory, Eva Green, Robin Renucci, Patrick Toomey, Mathieu Carrière, Philippe Magnan, Marie Bunel, Philippe Lemaire
Filmkritik von Thomas Ays
Schade, dass „Arsène Lupin“ nicht immer ganz schlüssig geraten ist. Es herrscht der Eindruck, Regisseur und Co-Autor Jean-Paul Salome hat diesen zweifellos toll fotografierten Streifen derart „verschnitten“, dass logische Abläufe nur noch schwer zu finden sind. Daher ist es schwer, der Handlung zu folgen. Es scheint, die Geschichte war von Anfang an zu lang, die Kürzung jedoch ging einfach in die Hose. Andererseits: Wäre dieser Film noch länger als seine ohnehin schon endlosen 126 Minuten, hätten vermutlich 50% der Zuschauer abgeschaltet oder wären frustriert aus dem Kino gelaufen. In Deutschland wurde diesem Film ohnehin ein Kinostart verwehrt und wurde direkt auf DVD veröffentlicht. Es erscheint dann doch nachvollziehbar und verständlich.
Fazit: Es hätte was werden können, ist es aber nicht: „Arsène Lupin“ ist eine Verschwendung einer tollen Ausstattung und von herausragendem Kostümdesign. Eine konsequente Schnitttechnik hätte vielleicht den Film gerettet.
Beim französischen OSCAR, dem César, wurde "Arsène Lupin" für die besten Kostüme nominiert. Pierre-Jean Larroque kreierte etwa 500 Kostüme und war schon bei den Filmen „Die Lady und der Herzog“ und „Die drei Musketiere“ an Bord. 
