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Spirit - Der wilde Mustang
Spirit: Stallion of the Cimarron
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Regie
Kelly Asbury, Lorna Cook
Drehbuch
Kelly Asbury, Lorna Cook
Produzenten
Mireille Soria, Jeffrey Katzenberg
Genre Zeichentrick FSK 0 Filmlänge 83 min Land USA Kinostart 20.06.2002 DVD-Start 05.12.2002 Verleih United International Pictures |
Story
Wir sind mitten im amerikanischen Westen des 19. Jahrhunderts. Mustanghengst Spirit will einfach nur eines: Frei sein! Doch das Schicksal will es anders. Immer wieder muss sich der ungestüme Hengst aus der Gefangenschaft böser Menschen befreien. Doch auch nette Menschen, wie den Indianer Little Creek, lernt der freiheitsliebende Mustang kennen. Mit ihm zusammen erlebt er im Wilden Westen so manches spannende und aufregende Abenteuer. Und es passiert, was Spirit nie für möglich gehalten hätte: Der Zweibeiner wird sein Freund.
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):
Daniel Studi, Matt Damon, James Cromwell, Chopper Bernet
Synchronsprecher:
Gerrit Schmidt-Foß, Jürgen Heinrich, Steffen Wink
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nicht mehr länger sind gezeichnete Kinoabenteuer eine Bastion des Hauses Walt Disney. Auch andere Studios haben in diesem Genre aufgeholt und präsentieren erfolgreich ihre eigenen Ideen. Wer bei diesem Zeichentrickabenteuer aus dem Hause Dreamworks allerdings auf sprechende Tiere gewartet hat, wird enttäuscht werden. Die Regisseurinnen Kelly Asbury und Lorna Cook setzten ganz bewusst nicht auf die Disney-Variante und ließen den Mustanghengst so natürlich, wie dass bei einem Zeichentrickfilm möglich ist. So sind denn auch die Bewegungsabläufe sehr realistisch geworden. Und eine Sprache braucht Spirit nicht wirklich, ist seine überaus gelungene Mimik doch aussagekräftig genug. Die Geschichte um den ungestümen Mustanghengst, der einfach nur seine Freiheit behalten möchte, ist eine klassische und sehr unterhaltsame Wild West-Abenteuerstory geworden. Mit allem was dazu gehört. Zwar hätte der ein oder andere bissige Witz der Story gut getan, doch die nostalgische Stimmung nimmt einen für die Geschichte ein. Die Musik steuerte kein geringerer als Bryan Adams bei. In der deutschen Fassung ist PUR-Frontmann Hartmut Engler zu hören. Alles in allem ist „Spirit – Der wilde Mustang“ ein Film geworden, der sehr kindgerecht aufgemacht ist und bei dem so besonders die kleineren Zeichentrickfans auf ihre Kosten kommen.
