Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Kabale und Liebe
|
Regie
Leander Haußmann
Drehbuch
Leander Haußmann, Boris Naujoks
Produzenten
Claus Boje, Detlev Buck
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 100 min Land Deutschland Kinostart 18.05.2006 DVD-Start 19.10.2007 Verleih Delphi Filmverleih |
Story
Luise und Ferdinand – Eine Liebe die von Anfang an zum Scheitern verurteilt ist. Während Ferdinand dem Adel angehört, ist Luise eine einfache Bürgerin. Eine Ehe zwischen den Ständen war während der Sturm und Drang-Zeit in vielen Fürstentümern verboten, und wenn es dies nicht war, dann galt eine solche Heirat zumindest als Missehe.
Miller, Luises Vater, ist sehr standesbewusst und duldet für seine Tochter keinesfalls einen adligen Mann. Er ist der Meinung, dass das Bürgertum - zumindest moralisch - weit über dem Adel steht. Ferdinands Vater, Präsident von Walter, fürchtet um seine Stellung am Hof. Er duldet die Meinung seines Sohnes nicht und widersetzt sich dessen Wünsche. Er fordert von Ferdinand die adlige Lady Milford zu heiraten und Luise zu vergessen.
Kann die Liebe zweier Menschen so stark sein, dass sie sich gegen alle Intrigen und Verbote behaupten kann?
Schauspieler
Paula Kalenberg, August Diehl, Götz George, Katja Flint, Katharina Thalbach, Ignaz Kirchner, Detlev Buck, Georg Friedrich, Annika Kuhl, Adam Oest
Filmkritik von Kathrin Lang
„Kabale und Liebe“ wurde von Friedrich Schiller eigentlich für die Bühne geschaffen, doch diese Verfilmung des bürgerlichen Trauerspiels zeigt, dass es auch auf der Leinwand möglich ist eine solche Geschichte zu erzählen.
Im Großen und Ganzen haben sich die Macher ziemlich genau an die Buchvorlage des berühmten Schriftstellers gehalten. Sicherlich, einige Szenen wurden etwas umgeändert oder gar ganz weggelassen, aber trotzdem wird alles Wichtige erzählt, was zum Verständnis des Geschehens beiträgt. Einzig der Schluss scheint dann doch etwas über das Ziel hinausgeschossen zu sein. Die Änderung der letzten Szene wirkt nicht sonderlich glaubhaft und ist in gewissermaßen auch unnötig. Hier hätte es dem Streifen besser getan, sich an die Vorlage zu halten.
Was die einzelnen Charaktere angeht, so ist zu sagen, dass der Regisseur da wohl seine „künstlerische Freiheit“ voll ausgekostet hat. Die Figuren wurden in ihren Charakterzügen sehr stark hervorgehoben. Dadurch wirkt Frau Miller etwas zu übertrieben und Ferdinand hingegen etwas zu zurückhaltend. Sicherlich entsteht beim Zuschauer dadurch ein genaueres Bild des einzelnen Charakters, aber auf der andere Seite ist es doch auch schöner, wenn man selbst entscheiden kann, ob zum Beispiel eine Frau Miller eine nervige Persönlichkeit besitzt oder jedoch, ob sie einfach nur eine liebende, sich sorgende Mutter ist.
Der moderne „Touch“, den Regisseur Leander Haußmann seiner Verfilmung von „Kabale und Liebe“ verliehen hat, ist bei vielen Zuschauern bestimmt herzlich Willkommen. Es fällt uns heute eben doch etwas schwer, uns voll und ganz ins 18. Jahrhundert zurückzuversetzen – Die kleine Hilfestellung hat da bestimmt niemandem geschadet.
| Besucherbewertung |
|---|
Kommentare
El-Riz schreibt am 22.07.07, 19:41
Guten Tag!
ich habe bisher weder den Film gesehen noch das Buch gelesen! Ich werde es demnächst mit der Klasse lesen und möchte gerne diesen Film sehen. Habe ihn aber bisher nicht gefunden. Kannst du mir vll. sagen woher ich ihn bekommen kann? Ich habe nur die ältere Verfilmung gefunden, würde aber lieber die vom Jahre 2005 schauen! Würde mich über eine antwort sher freuden!
mfg.
duma



