Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse

Les rivières pourpres 2 - Les anges de l'apocalypse

Filmplakat Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse
Regie Olivier Dahan  Drehbuch Luc Besson  Produzent Ilan Goldman 
Genre Thriller  FSK 16  Filmlänge 99 min
Land Frankreich  Kinostart 08.04.2004  DVD-Start 18.10.2004  Verleih Tobis

Story

Ein neuer ungewöhnlicher Mord bringt Ermittler Pierre Niemans an die deutsch-französische Grenze in ein abgelegenes Kloster. Bei dem Versuch ein Kreuz an die Wand zu montieren, begann diese plötzlich zu bluten. Kein Wunder Gottes, wie sich bald zeigt, sondern ein schauriges Verbrechen ist dafür verantwortlich. Hier wurde ein Mensch in einem grausamen Ritual eingemauert. Niemans Nachforschungen führen ihn bald auf die Spur eines seltsamen religiösen Zirkels. Zwölf Apostel huldigten hier ihrem eigenen Jesus. Ausgerechnet dieser läuft schwer verwundet Niemands ehemaligen Schüler Reda über den Weg. Die beiden Polizisten treffen bei ihren weiteren Ermittlungen auf die scheinbar unverwundbaren „Engel der Apokalypse“, deren Erscheinen das Ende der Welt ankündigen soll. Keine Interpretation, der sich Pierre Niemans so einfach anschließt…

Schauspieler

Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse Jean Reno, Benoît Magimel, Christopher Lee, Camille Natta, Augustin Legrand, Johnny Hallyday, Gabrielle Lazure

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse Selten gelingt es zweiten Teilen an ihre Vorgänger anzuschließen und gleichermaßen zu begeistern. Auch „Die purpurnen Flüsse 2 – Engel der Apokalypse“ ist ein solcher zweiter Teil. Von der Urbesetzung sind lediglich Hauptdarsteller Jean Reno als Kommissar Pierre Niemans und Jean-Christophe Grangé geblieben. Grangé, dessen Buch noch die Grundlage für den ersten Teil lieferte, kreierte hier jedoch „nur“ noch die Figuren und schrieb nicht am Drehbuch mit. Dies übernahm Frankreichs Tausendsassa Luc Besson. Auf dem Regiestuhl nahm Olivier Dahan Platz. Reno zur Seite steht diesmal Benoît Magimel als Jungermittler Reda. Magimel macht seine Sache gut, kommt jedoch nicht an die Ausdruckstärke eines Vincent Cassel heran.

Zwar orientieren sich die Optik und auch der Hergang des Plots des Films stark am ersten Teil, jedoch vermisst man die Raffinesse der Handlung. Zu Gunsten von reichlich Action und schaurigen Morden wurde diese auf ein solides Maß reduziert. Rasante Verfolgungsjagden und ein erhöhter Ekelfaktor lassen „Die purpurnen Flüsse 2“ zu massentauglicher Krimiunterhaltung werden, die jedoch das Individuelle und Besondere vermissen lassen, durch das sich Teil ein noch auszeichnete.

Für sich genommen ist „Die purpurnen Flüsse 2 – Engel der Apokalypse“ gute Thrillerunterhaltung geworden. Dort wo skandinavische Reduziertheit jedoch den entscheidenden Gewinn gebracht hätte, haben sich die Macher für die oberflächliche Hollywoodvarianten entschieden und damit die Möglichkeit verschenkt aus dem Film erneut etwas Besonderes zu machen.

Wissenswertes

Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
Die purpurnen Flüsse
Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse



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