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Der blutige Pfad Gottes
The Boondock Saints
|
Regie
Troy Duffy
Drehbuch
Troy Duffy
Produzenten
Chris Brinker, Elie Samaha, Lloyd Segan, Robert N. Fried
Genre Action-Thriller FSK 18 Filmlänge 104 min Land USA, 1999 Verleih Columbia TriStar |
Story
Die beiden Brüder Connor und Murphy MacManus leben und arbeiten zusammen. Es sind gute, irische Jungs, die mehrere Sprachen sprechen und ehrlicher Arbeit nachgehen. Nur durch Zufall werden sie zu Mördern.
Als sie zwei russische Mafiabrocken angreifen und umbringen wollen, bringen die Brüder ihre Gegner um die Ecke und erkennen, dass sie wohl auf der Welt sind, um die bösen Jungs von der Straße zu holen. Mit der Hilfe Gottes schnappen sie sich nun einen Mafiaboss nach dem anderen, um die Welt ein wenig sicherer zu machen. Doch die Jungs werden nicht ewig Glück haben...
Schauspieler
Willem Dafoe, Sean Patrick Flanery, Norman Reedus, David Della Rocco, Billy Connolly, David Ferry, Brian MahoneyBob Marley, Richard Fitzpatrick, William Young, Robert Pemberton, Bill Craig
Filmkritik von Thomas Ays
Detective Dolly: „Könnten Sie mir die Symbologie erklären?“
FBI-Agent Paul Smecker: „Symbologie! Nun, da Duffy die Krone der Dummheit abgelegt hat, haben wir offensichtlich einen Thronfolger. Ich nehme an das Wort, das sie suchen heißt ‚Symbolik’?“
„Der blutige Pfad Gottes“ ist in Deutschland indiziert, weil er Selbstjustiz glorifiziere. Na ja. Wieviele aktuelle Filme der letzten Wochen, Monate, Jahre gibt es denn bitte, die genau das auch tun und sogar einen Kinostart erhalten? Manche Entscheidungen sind da schon sehr zweifelhaft und an der Zielgruppe vorbei getroffen worden.
Bereits nach wenigen Minuten ist klar, dass man sich in Troy Duffys Film (Regie und Drehbuch) richtig gut unterhalten lassen kann.
Sean Patrick Flanery und Norman Reedus sind als Brüder Connor und Murphy MacManus aber auch allererste Wahl und schaffen es in sämtlichen Szenen zu glänzen. Die absolut eindrucksvollste Leistung dieses Films liefert jedoch Willem Dafoe als Paul Smecker ab. Über ihn kann man sich die gesamte Filmlänge über herrlich amüsieren. Die Schauspieler sind in diesem Streifen durchweg grandios ausgewählt und in Szene gesetzt worden.
„Der blutige Pfad Gottes“ hat etwas, was viele andere Filme gerne hätten: Wirkung. Sicherlich wird hier Selbstjustiz praktiziert und auch verteidigt, zum Schluss versucht Troy Duffy mit Straßenstimmen abzuwägen, was den Gesamteindruck ein wenig abmildert. Unterm Strich ist hier ein unterhaltsamer und eindrucksvoll fotografierter Film entstanden, der gleich auf mehreren Ebenen funktioniert. Großartig!
Wissenswertes
"Der blutige Pfad Gottes" wurde in nur 32 Tagen gedreht und startete in Deutschland als sogenannte Video-Premiere. Das Wort "Fuck" oder ähnliche Schimpfwörter kommen um die 240 Mal vor. Body-Count: 33.
Diese Filmreihe umfasst folgende Teile:
• Der blutige Pfad Gottes
• Der blutige Pfad Gottes 2
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Kommentare
Gunnar schreibt am 27.12.09, 17:10
meisterwerk! einer der besten Filme die ich jemals gucken durfte! hammer soundtrack!
torsten schreibt am 20.01.08, 22:02
einer der geilsten filme die je gemacht wurden!!!!
sven schreibt am 07.02.07, 14:37
der film ist hammer geil ich kann ihn immer und immer wieder ansehen was will man auch mehr
Nicole schreibt am 03.04.10, 11:32
Ist ganz in Ordnung der Film, aber bei weitem kein "Meisterwerk"! Ein bisschen "Pulp Fiction" dritter Klasse - nicht so intelligent und auch NICHT "soo coool". Fazid: Einmal Anschauen genügt.
