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Blink - Tödliche Augenblicke
Blink
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Regie
Michael Apted
Drehbuch
Dana Stevens
Produzent
David Blocker
Genre Thriller FSK 16 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 05.05.1994 Verleih Tobis |
Story
Zwei Jahre lang war Emma blind, dann gelang es den Ärzten, ihr durch eine Hornhauttransplantation das Augenlicht zurückzugeben. Allerdings ist dieser Zustand des Sehens noch sehr unsicher, muss sich ihr Gehirn doch erst wieder daran gewöhnen. Vor allem die ersten Eindrücke nach dem Aufwachen aus der Narkose verarbeitet Emmas Gehirn erst Tage später. Das ist vermutlich auch der Grund dafür, dass Emma - mittlerweile schon wieder einige Tage zuhause - plötzlich die Bilder von der Ermordung einer Frau im Krankenhaus vor sich sieht. Natürlich kann sie mit diesen Eindrücken zunächst einmal gar nichts anfangen, doch dann wird ihr klar, dass sie tatsächlich die Umrisse eines Mörders gesehen hat. Auch Detective John Hallstrom ist intelligent genug, um zu erkennen, dass Emma sich durch dieses Wissen in höchster Gefahr befindet. Das Problem ist nur, dass sie als unglaubwürdige Zeugin gilt und deshalb weder vor Gericht zugelassen wird, noch von Johns Kollegen ernstgenommen wird. Der Mörder hingegen nimmt Emmas Beobachtungen nur zu ernst.
Schauspieler
Madeleine Stowe, Aidan Quinn, James Remar, Peter Friedman, Bruce A. Young, Laurie Metcalf, Matt Roth, Paul Dillon, Michael P. Byrne
Filmkritik von Stefanie Rufle
Die Idee für diesen Film ist wirlich mehr als gelungen! Eine "blinde" Frau wird Zeugin eines Mordes und "erinnert" sich mit zunehmendem Sehvermögen an das, was sie gesehen hat. Madeleine Stowe zeigt hier, was sie kann, ist sie nicht nur eine wunderschöne "Blinde", die betörend die Fidel spielt und Aidan Quinn so den Kopf verdreht, sondern vermittelt durch ihr intensives Spiel die Hilflosigkeit einer Frau, der keiner so recht glauben mag. Auch Aidan Quinn in seiner Rolle des abgebrühten Detectives, der nicht weiß, ob er seiner Zeugin vertrauen kann, überzeugt restlos. Zwischen den beiden knistert es gewaltig und diese Liebesverwicklung tut der Story keinen Abbruch, auch wenn man als Zuschauer weiß, dass eine solche Entwicklung in der Realität doch eher unwahrscheinlich ist. Dieser Thriller ist gut inszeniert und packend gespielt und macht dadurch kleine Unstimmigkeiten in der Handlung allemal wieder wett.
