Domino

Filmplakat Domino
Regie Tony Scott  Drehbuch Richard Kelly, Steve Barancik  Produzenten Samuel Hadida, Tony Scott 
Genre Action-Thriller  FSK 16  Filmlänge 128 min
Land USA  Kinostart 29.12.2005  DVD-Start 22.06.2006  Verleih Constantin Film

Story

„Domino“ – Die wahre (?) Geschichte einer Frau, die die Gefahr suchte und sie auch fand.

Gelangweilt vom Lifestyle der High Society und dem Modell-Job beschließt die Tochter des Schauspielers Laurence Harvey, Domino Harvey, ihrem Leben einen neuen Kick zu geben. Sie taucht ab in die zwielichtige Welt der Dealer und Waffenhändler. Schließlich heuert sie als Kopfgeldjägerin an. Doch ihre neuen Wegbegleiter sind keineswegs die coolen Helden der Unterwelt sondern gebrochene Außenseiter. Dennoch oder gerade deswegen werden sie für Domino zu einer Ersatzfamilie.

Schauspieler

Domino Keira Knightley, Mickey Rourke, Edgar Ramirez, Rizwan Abbasi, Ian Ziering, Brian Austin Green, Christopher Walken, Mena Suvari, Jacqueline Bisset, Lucy Liu, Delroy Lindo, Mo’Nique, Macy Gray, Shondrella Avery, Joseph Nuñez, Dabney Coleman

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 4 von 5 Ms Domino Ein Film, der so ganz anders ist, als das Übliche. Besonders durch die geniale optische Umsetzung hebt sich „Domino“ vom Mainstream-Einerlei ab. Schnelle, harte Schnitte und eine düstere Atmosphäre wechseln sich ab mit verzerrten Rückblenden. Dazu gibt’s den richtigen Beat. Tony Scott transportiert die Gefahr visuelle gekonnt in den Zuschauerraum. Für Actionfans wird ordentlich Munition geboten und auch mit nackter Haut wird nicht gegeizt. Die Besetzung ist wirklich gelungen. Besonders die Nebenrollen sind mit Christopher Walken, Mina Suvari, Ian Ziering oder auch Brian Austin Green (die beiden Stars der Serie Beverly Hill 902010 glänzen mit einer ironischen Selbstdarstellung) gut ausgewählt (um nur vier zu nennen!). Aber auch das Haupttrio aus Keira Knightly, Micky Rourke und Edgar Ramirez passt, wenn auch Keira als “ballernde” Kopfgeldjägerin nicht bis ins letzte Quäntchen überzeugen kann. Überhaupt berühren die Figuren streckenweise emotional nur wenig. Der einzig echte Kritikpunkt an einem sonst gelungenen Film.

P.S. Die echte Domino hat den Filmstart nicht mehr erlebt. Sie starb an einer Überdosis Drogen. Ob die geschilderten Ereignisse tatsächlich so stattgefunden haben, wird auf immer ihr Geheimnis bleiben.



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Kommentare

rico schreibt am 03.02.10, 10:41
Für mich(naturlich ist das meine subjektive Meinung)ist das weit abgeschlagen der schlechteste Film,den ich jemals im Kino gesehen habe!Von Anfang an wird man mit Effekten überladen und wartet nur noch verzweifelt auf das Ende!Im Endeffekt war das nur eine Riesenstrapaze für meine Augen und die Nerven!
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