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Wilde Kreaturen
Fierce Creatures
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Regie
Robert Young & Fred Schepisi
Drehbuch
John Cleese, Iain Johnstone
Produzenten
Michael Shamberg, John Cleese
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 93 min Land USA & Großbritannien Kinostart 19.06.1997 Verleih United International Pictures |
Story
Für einen britischen Zoo sieht es nicht gut aus: Er wurde von dem amerikanischen Megaunternehmen Octopus aufgekauft. Der Chef von Octopus, Rod McCain, ist geldgierig und fordert von dem Zooleiter Rollo Lee 20% mehr Gewinn. Um diesen schon fast unmöglichen Forderungen nachzukommen, entschließt sich Rollo Lee dazu von nun an nur noch brutale, wilde Tiere in dem Zoo zu führen - Alle kleinen, kuscheligen Tierchen müssen sofort verschwinden. Dass die Tierwärter davon nicht gerade begeistert sind, ist klar. Jahre lang kümmerten sie sich um ihre Schützlinge und nun sollen sie einfach weggebracht oder sogar erschossen werden?
Doch dann kommt alles doch ganz anders: Rod McCain schickt seinen Sohn Vince und die ehrgeizige Managerin Willa Weston in den Zoo. Die beiden sollen von nun an für mehr Geld und Zucht und Ordnung sorgen. Der Zooleiter und seine Angestellten hoffen nun auf Besserung, doch auf die können sie noch lange warten, denn Willa und Vince haben viele verrückte Ideen im Schlepptau…
Schauspieler
John Cleese, Jamie Lee Curtis, Kevin Kline, Michael Palin, Ronnie Corbett, Robert Lindsay, Carey Lowell, Billie Brown, Derek Griffiths, Cynthia Cleese, Richard Ridings, Maria Aitken
Filmkritik von Kathrin Lang
Mehr als acht Jahre hat es gedauert, bis das verrückte Team aus der OSCAR-preisgekrönten Komödie „Ein Fisch namens Wanda“ auf unsere Leinwände zurückgekehrt ist. Leider hat es „Wilde Kreaturen“ nicht einmal annähernd geschafft an seinen „Vorgänger“ heranzukommen. Die Gags sind platt und alles andere als komisch. Die Schauspieler gehen einem als Zuschauer mehr auf die Nerven, als dass sie amüsieren. Die Synchronisationsstimmen von John Cleese und Kevin Kline sind einfach kaum zum aushalten und auch dieses „Dauergegrinse“ von Cleese raubt einem schnell den letzten Nerv. Einzig Jamie Lee Curtis hat es geschafft eine gute Figur zu machen und stellt so einen äußerst angenehmen und beruhigenden Charakter dar – Zumindest im Gegensatz zu all dem anderen Chaos. Dies allein hat es jedoch kaum geschafft dieses ganze Desaster vollends zu retten – Die Story kann man getrost als „total daneben“ bezeichnen und leider auch die meisten schauspielerischen Leistungen. Das war eindeutig nicht das, was man hätte erwarten können.
