Just a Kiss

Ae Fond Kiss

Filmplakat Just a Kiss
Regie Ken Loach  Drehbuch Paul Laverty  Produzent Rebecca O'Brien 
Genre Drama  FSK Filmlänge 104 min
Land Deutschland, Großbritannien, Italien, Spanien, Belgien  Kinostart 11.11.2004  DVD-Start 10.09.2005  Verleih Neue Vision

Story

Casim ist der Sohn eines pakistanischen Einwanderers und gläubiger Moslem. Er steht kurz vor der Hochzeit mit seiner Cousine ersten Grades, die er nicht einmal kennt und die seine Eltern für ihn bestimmt haben. Als Casim seine kleine Schwester von der Schule abholt, begegnet er Roisin, einer katholischen Musiklehrerin. Die beiden kommen sich schnell näher und verlieben sich ineinander. Doch Casim bringt es nicht übers Herz seiner Familie von seiner großen Liebe zu erzählen. Er weiß, dass sie seine Entscheidung nicht akzeptieren würde und er mit einer weißen Frau an seiner Seite seiner Familie einen schlechten Ruf einbringen würde. Hat die Liebe von Casmin und Roisin eine Chance oder wird letzten Endes ihre religiöse Herkunft einen Keil zwischen sie treiben?

Schauspieler

Just a Kiss Atta Yaqub, Eva Birthistle, Shamshad Akhtar, Ghizala Avan, Shabana Bakhsh, Pasha Bocarie

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 5 von 5 Ms Just a Kiss „Just a Kiss“ erzählt auf eine eindrucksvolle Art und Weise von den großen Barrieren zwischen zwei großen Religionen. Auf der einen Seite stehen die Christen, auf der anderen Seite die Moslems. Regisseur Ken Loach und Drehbuchautor Paul Laverty zeigen eindrucksvoll auf wie unterschiedlich die Religionen sind und vor allem auch wie unterschiedlich sie letztendlich ausgelebt werden. In diesem Drama geht es jedoch auch darum den Zuschauern zu zeigen, auf welches Unverständnis fremde Kulturen bei uns in Europa stoßen. Diese tolle Geschichte, die sich im Übrigen auch hervorragend für den Religionsunterricht an Schulen eignen würde, wird von einer sensationellen Schauspielerriege unterstützt. Das gesamte Ensemble wirkt unglaubliche authentisch und meistert seine Aufgabe, ohne Ausnahmen, mit Bravour. Etwas störend ist lediglich der Titel. „Just a Kiss“ trifft die Sache nicht einmal annähernd auf den Punkt, denn wer vermutet hinter diesem Titel schon einen solch tollen Beitrag über Religionskonflikte.

Alles in allem setzt sich „Just a Kiss“ stark für eine bessere Welt ein. Eine Welt, in der auch eine Liebe zwischen den Kulturen bestehen kann und in der der Multi-Kulti nicht nur eine Illusion, sondern Realität ist.



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Kommentare

Nurisch schreibt am 11.07.07, 12:39
Hallo,
wann hört man endlich auf Relgion mit Sitten zu verwechseln? Der Islam verbietet Zwangsehen. Beide Parteien müßen freiwillig ohne jeglichen Einfluß in die Verbindung einstimmen. Was hier erzählt wird, sind Traditionen und hat nix mit dem Glauben zu tun!
Es gibt unzählige Hadithe also Überlieferung die das bestätigen.
Sind sogar bei Google zu finden. Also erst mal erkundigen, bevor Behauptungen aufgestellt werden. Und dann heißt es warum Moslem sich über diese Dinge aufregen. Kein Wunder man kann diese Verwechselungen einfach nicht mehr hören und sehen.
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