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The Producers
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Regie
Susan Stroman
Drehbuch
The Producers
Produzenten
Mel Brooks, Jonathan Sanger
Genre Musical FSK 6 Filmlänge 134 min Land USA Kinostart 16.03.2006 DVD-Start 05.10.2006 Verleih Sony Pictures |
Story
Max Bialystock ist eigentlich ein gewitzter und erfolgreicher Broadway Produzent. Seine Hits lassen sich allerdings in letzter Zeit an einer Hand abzählen. Sein neuer Buchhalter, Leo Bloom, bringt ihn unabsichtlich auf eine Idee. Betrügen statt ackern. Der Plan ist ganz einfach: Man besorgt sich 2 Millionen Dollar, das wirklich schlechteste Stück aller Zeiten mit dem allerübelsten Regisseur, den die Welt je gesehen hat. Anschließend besorgt man sich untalentierte Schauspieler, lässt das Stück anlaufen, natürlich floppen und streicht den Überschuss ein. Gesagt, getan.
Das schlechteste Stück aller Zeiten ist "Frühling für Hitler". Der Regisseur und die Schauspieler sind auch schnell gefunden. Die Produktion startet. Dumm nur, das, als das Musical aufgeführt wird, selbiges zu einem riesen Hit wird...
Schauspieler
Nathan Lane, Matthew Broderick, Uma Thurman, Will Ferrell, Gary Beach, Roger Bart, Jon Lovitz
Filmkritik von Thomas Ays
Anmerkung: Bewertet wird die englische Originalfassung. Das ist deshalb wichtig, weil zu fast 100 % davon auszugehen ist, das „The Producers“ in der deutschen Fassung verliert. Der Film beinhaltet zu viel englische Situationskomik und zu viele sprachliche Späße. Die Synchronsprecher werden sich hier mit Sicherheit schwer tun, ein zumindest gleichwertiges Resultat abzuliefern.
Bei aller Skepsis ist „The Producers“ ein urkomisch und zu jeder Zeit unterhaltsamer Streifen geworden. Selten konnte man im Kino so viel lachen, wie hier, was (auch) ganz klar an den Darstellern liegt, aber natürlich an Mel Brooks, der hier für Drehbuch, die Musik, Texte und die Produktion verantwortlich war. Das ist aber selbst für Brooks-Hasser kein Argument, das Kino zu meiden. Hier werden auch keine Fans des Regisseurs glücklich den Saal verlassen.
Nathan Lane ist eine Wucht. Dieser Mann beeindruckt auf ganzer Linie. Er holt aus seiner Rolle wirklich alles heraus und bietet dem Zuschauer so einen Lacher nach dem anderen. Er ist so urkomisch, das es einem fast die Schuhe auszieht.
Will Ferrell als deutscher Nazi-Anhänger bewegt sich mit seiner Rolle auf sehr dünnem Eis, schafft es aber gänzlich zu überzeugen. Seine Rolle ist im englischen Original derart (derb) witzig, das man noch lange nach der jeweiligen Szene schmunzelt und in sich hineinlacht.
Uma Thurman ist als schwedische Sekretärin/Rezeptionistin Ulla einfach zum Brüllen. Sie spielt, tanzt und singt einfach herrlich. Diese Frau wird, je länger sie zu sehen ist, zu einem großen Plus des Films.
Last but not least: Matthew Broderick gehört auf eine Bühne. Man merkt dem Schauspieler an, wie viel Spaß er hatte, als er diesen Film drehte. Seine Rolle ist allerdings, im Vergleich zu allen anderen, ein wenig zu blass.
Ingesamt gesehen ist „The Producers“ witzig, unterhaltend und zeitweise wirklich zum Brüllen. Wer einen schwulen Regisseur und seinen Lover mal so richtig, aber so richtig in Aktion sehen will, der muss sich diesen Streifen ansehen. „The Producers“ – so macht Kino Spaß!

