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Himmel und Huhn
Chicken Little
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Regie
Mark Dindal
Drehbuch
Steve Bencich, Ron J. Friedman, Ron Anderson
Produzent
Randy Fullmer
Genre Animation FSK 0 Filmlänge 81 min Land USA Kinostart 26.01.2006 DVD-Start 22.06.2006 Blu-ray-Start 05.04.2007 Verleih Buena Vista International |
Story
Hühnchen Junior hat sich in seinem Heimatstädtchen Oakey Oaks nicht gerade Freunde gemacht, als er Turmglocken läutend die ganze Stadt durcheinander bringt, in dem er laut "Hilfe, hilfe!" brüllt und den panischen Mittieren mitteilt, dass der Himmel einstürzt. Seitdem ist in Oakey Oaks viel passiert. Ein Roman, massenweise Merchandise-Artikel und jetzt auch noch einen Kinofilm soll es von Hühnchen Junior bald geben. Das Schlimme? Auch sein Vater findet ihn nur peinlich und rät ihm, sich zurückzuhalten und lieber "unsichtbar" zu sein. Das sind ja tolle Aussichten - bis Hühnchen Junior auf die Idee kommt, aus diesem Trott auszubrechen und es allen zu beweisen...
Schauspieler
Synchronsprecher (englisches Original):, Zach Braff, Garry Marshall, Steve Zahn, Joan Cusack, Amy Sedaris, Don Knotts, Fred Willard, Catherine O'Hara, Patrick Stewart, Synchronsprecher:, Kim Frank, Markus Maria Profitlich, Verona Pooth, Manuel Straube, Boris Becker, Christian Ude, Leander Haußmann
Filmkritik von Thomas Ays
Das muss man sich mal vorstellen. Im amerikanischen Original sprechen Schauspielgrößen, wie Zach Braff, Garry Marshall, Steve Zahn, Joan Cusack und Patrick Stewart tragende Parts und liefern sicherlich so manch kompetenten Ton ab. In Deutschland war man der Ansicht, man müsse eher zu seltsamen Sprechern greifen. Wer kam auf die Idee Kim Frank von der Teenieband „Echt“, Comedian Markus Maria Profitlich und (Oh Gott!!!) Medienfrau Verona Pooth als Sprecher zu engagieren. Schlimm genug, dass sie es überhaupt nicht verstehen, so etwas wie Professionalität zu zeigen, nein, sie fahren diesen bunten Streifen mit ihren inkompetenten Stimmen auch noch voll gegen die Wand. Im Übrigen ist auch noch Boris Becker zu hören. Noch Fragen?!
Tragischerweise ist auch die Umsetzung dieser an sich netten Idee wenig gelungen. Die Tiere sehen alle seltsam steril aus, was vielleicht an der Tatsache liegt, dass Disney mit „Himmel und Huhn“ an den Konkurrenten PIXAR heranreichen wollte – und gnadenlos versagt.
„Himmel und Huhn“ ist vieles, aber nichts richtig. Sympathische Figuren sucht man hier vergebens, lustig wird es eigentlich nie und die Stimmen sind zum Davonlaufen schlecht. Nein danke, dann doch lieber richtiges Animationskino aus gutem Hause.


