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Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt
Décalage horaire
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Regie
Danièle Thompson
Drehbuch
Danièle Thompson, Christopher Thompson
Produzent
Alain Sarde
Genre Komödie FSK 0 Filmlänge 85 min Land Frankreich Kinostart 02.10.2003 DVD-Start 06.09.2004 Verleih Tobis |
Story
Als hätten die Kosmetikerin Rose und der Geschäftsmann Felix nicht schon genügend Stress um die Ohren, streiken jetzt auch noch sämtliche Fluggesellschaften und das, obwohl die beiden es eigentlich wirklich eilig haben davon zu kommen. Während sich Rose auf der Flucht vor ihrem aggressiven Exfreund befindet, hat Felix dringend geschäftliche Dinge zu erledigen. Zufälligen treffen die beiden aufeinander und gehen sich anfangs mehr auf die Nerven, als dass sie sich mögen. Doch das ändert sich schon bald…
Schauspieler
Juliette Binoche, Jean Reno, Sergi López, Scali Delpeyrat, Karine Belly, Lucy Harisson, Raoul Billerey, Nadege Beausson-Diagne, Laurence Colussi, Alice Taglioni
Filmkritik von Kathrin Lang
Während der ersten halben Stunde bietet „Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt“ außer purer Langeweile nur wenig. Die Geschichte bewegt sich im ständigen Kreis und will einfach nicht in die Gänge kommen. Verwirrung macht sich vor dem Fernseher schnell breit, hatten man sich von der französischen Komödie mit guter Besetzung doch deutlich mehr erwartet. Ehe man sich versieht, kommt dann jedoch Schwung in die Erzählung. Plötzlich gestaltet sich nicht nur die Story um einiges lebendiger, auch die beiden Hauptdarsteller Juliette Binoche und Jean Reno finden immer besser in ihre Rollen und liefern dem Zuschauer ein amüsantes Leinwandgefecht, bei dem es einiges zum Lachen, aber auch einiges zum Nachdenken gibt.
Wenn das Geschehen nicht gerade in Paris vonstattengehen würde und die Hauptrollen nicht gerade von zwei bekannten französischen Schauspielern besetzt worden wären, würde man als Zuschauer wohl kaum merken, dass es sich hier um einen französischen Streifen handelt. Dafür ist „Jet Lag - Oder wo die Liebe hinfliegt“ zu sehr nach dem altbekannten Hollywoodschema gestrickt - viel Neues haben sich die Franzosen für ihre Romantik-Komödie leider nicht einfallen lassen. Es ist also Vorsicht geboten: „Jet Lag – Oder wo die Liebe hinfliegt“ gestaltet sich nicht als das, was sich die Liebhaber des französischen Films vorstellen und all diejenigen, die in den vergangenen Jahren bereits genügend Liebeskomödien nach „Schema-F“ gesehen haben, sollten ebenso einen großen Bogen um diesen Film von Regisseur Danièle Thompson und seinem Co-Drehbuchautor Christopher Thompson machen.
