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Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft

Delivery Man

Filmplakat Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft
Regie Ken Scott  Drehbuch Ken Scott  Produzent André Rouleau 
Genre Komödie  FSK Filmlänge 104 min
Land USA, 2013  Kinostart 05.12.2013  DVD-Start 05.06.2014  Blu-ray-Start 05.06.2014  Verleih Constantin Film

Story

David Wozniak hat die 30 schon längst hinter sich gelassen, doch er hat sein Leben immer noch nicht im Griff, sondern lebt als wäre er noch immer 18 Jahre und für nichts verantwortlich. Noch nicht einmal den Job als Fleischausfahrer in der Firma seines Vaters bekommt er auf die Reihe. Fiesen Typen schuldet er zudem 80.000 Dollar und die verstehen keinen Spaß, wie sie unmissverständlich klar machen. Zu dumm, dass das mit der Hanfplantage in der Küche nicht klappen will. Als ihm seine Freundin Emma eröffnet, dass er Vater wird, zieht David die Reißleine. Es ist Zeit Ordnung in sein Leben zu bringen. Doch dann kommt der Tag, an dem der Anwalt einer Fruchtbarkeitsklinik in Davids Küche steht und ihm eröffnet, dass sich seine früheren Samenspenden größter Beliebtheit erfreut haben. Sage und schreibe 533 Kinder hat David auf diese Weise unter den Decknamen „Starbuck“ gezeugt. Und 142 von ihnen wollen nun wissen, wer ihr leiblicher Vater ist…

Schauspieler

Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft Vince Vaughn, Cobie Smulders, Britt Robertson, Chris Pratt, Jack Reynor, Bobby Moynihan, Alexander Flores, Simon Delaney

Filmkritik von Melanie Frommholz

Melli vergibt 3 von 5 Ms Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft Hollywood ist bekannt dafür, gerne einmal Geschichten für neue Filme zu recyceln, die sich bereits andernorts im Kino bewährt haben. Das Ganze bekommt dann einen neuen Namen und läuft unter dem Oberbegriff „Remake“ mit einer gewissen Zeitverzögerung wieder in den Lichtspielhäusern. Das ist zwar nicht sonderlich innovativ, aber meistens füllt es die Kassen. Dass allerdings ein Filmemacher und ein Produzent ihren eigenen Film nicht einmal zwei Jahre später noch einmal drehen, ist dann selbst für die Traumfabrik nicht alltäglich. Doch die frankokanadische Komödie „Starbuck“ war wohl für die großen Studios so überzeugend, dass sie zuschlugen. Filmemacher Ken Scott und Produzent André Rouleau drehten ihren Film nach 2011 also ein weiteres Mal. Die Geschichte des Samenspenders David Wozniak, der unwissentlich 533 Kinder gezeugt hat, ist nach wie vor so ungewöhnlich wie absolut komödientauglich. In ihrer Urfassung kam außer der verrückten Grundidee auch noch eine charmant-kantige Umsetzung und kernige Schauspieler hinzu, die der ungewöhnlichen Story auf wundervolle Art Leben einhauchten. Attribute, die der amerikanischen Fassung leider oft fehlen. Sicher, auch „Der Lieferheld“ - so der neue Titel - ist eine nette und knuffige Geschichte über den Wert von Familie und die Bedeutung von Verantwortung, aber die Griffigkeit und Frische des Originals wurde weichgespült und bekommt so eine gewisse Austauschbarkeit. Erst im letzten Drittel versteht es Ken Scott mit seiner Geschichte wieder emotional wirklich zu berühren. Hinzukommt, dass wir Vince Vaughn in Rollen wie der des David bereits zu oft gesehen haben. Daher nimmt man ihn auch hier mehr als Vince Vaughn wahr und nicht wirklich als David.

Wenige Regisseure und Drehbuchautoren haben die Chance eine Geschichte noch ein zweites Mal zu realisieren. Schade, dass Ken Scott seine zweite Chance nicht genutzt hat, um seinen sehenswerten Erstling noch besser zu machen.

Wissenswertes

Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft - Mit „Der Lieferheld - Unverhofft kommt oft” drehte Ken Scott das Hollywood-Remake seines eigenen Films „Starbuck“ aus dem Jahr 2012.
- Chris Pratt nahm für die Rolle des Brett 60 Pfund zu.



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Kommentare

Bettina Hermes schreibt am 17.06.14, 19:35
genial der film!!!!!
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