Fegefeuer der Eitelkeiten

The Bonfire of the Vanities

Filmplakat Fegefeuer der Eitelkeiten
Regie Brian De Palma  Drehbuch Michael Cristofer  Produzenten Peter Guber, Jon Peters, Brian De Palma 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 125 min
Land USA  Kinostart 02.05.1991  DVD-Start 10.12.1999  Verleih Warner Bros. Pictures Germany

Story

Börsenspekulant Sherman McCoy hat alles, was man zum Leben braucht: Einen Sohn, eine schöne Frau, einen gut bezahlten Job - und eine Geliebte, Maria. Als er mit ihr eines Nachts die falsche Ausfahrt erwischt, landet er in der Bronx. Sherman ist wenig später gezwungen, den Wagen zu verlassen, um ein Hindernis aus dem Weg zu räumen, damit die beiden weiterfahren können. Dabei werden sie von zwei Afroamerikanern überrascht. In Panik überfährt Maria einen der beiden und verletzt ihn lebensgefährlich. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis Shermans Wagen gefunden wird. Und die Presse ist auch schon ganz heiß auf die Story...

Schauspieler

Fegefeuer der Eitelkeiten Tom Hanks, Bruce Willis, Melanie Griffith, Kim Cattrall, Saul Rubinek, Morgan Freeman, F. Murray Abraham, John Hancock, Kevin Dunn, Clifton James

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 3 von 5 Ms Fegefeuer der Eitelkeiten Schnell ist klar, worin der größte Pluspunkt dieses Films liegt: Die Schauspieler, die allesamt großartige agieren. Hauptdarsteller Tom Hanks ist wie immer eine sichere Bank, Melanie Griffith gibt das reiche Miststück grandios gut und auch Bruce Willis ist als saufender Journalist eine echte Bereicherung des Films. In weiteren Rollen sind Kim Cattrall, Saul Rubinek und Morgan Freeman zu sehen.
Die Geschichte hätte von Regisseur Brian De Palma mitunter etwas packender inszeniert sein können. Oft erwischt man sich selbst dabei, wie man sich die Frage stellt, wie lange es wohl noch geht. Mit 125 Minuten ist „Fegefeuer der Eitelkeiten“ ein Stück weit auch einfach zu lang geraten.
Brian De Palma hat unterm Strich einen durchschnittlichen Film abgeliefert, der zwar durch die Bank toll und glaubhaft besetzt ist, aber langatmig und daher eher gewöhnungsbedürftig geraten ist. Schade, die tollen Schauspieler hätten eine straffere Inszenierung verdient gehabt.

Wissenswertes

Fegefeuer der Eitelkeiten Von den Razzie Awards gab es gleich fünf, vernichtende Nominierungen: Schlechtester Film des Jahres, schlechteste Regie, schlechtestes Drehbuch. Auch die Schauspieler kamen nicht davon: Kim Cattrall wurde als schlechteste Nebendarstellerin und Melanie Griffith als schlechteste Schauspielerin nominiert.



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