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Die weisse Massai
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Regie
Hermine Huntgeburth
Drehbuch
Johannes W. Betz, Hermine Huntgeburth, Prof. Dr. Günther Rohrbach
Produzenten
Prof. Dr. Günther Rohrbach, Alena Rimbach, Herbert Rimbach
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 131 min Land Deutschland Kinostart 15.09.2005 DVD-Start 23.03.2006 Verleih Constantin Film |
Story
Als Carola auf einer Urlaubsreise in Kenia den Massaikrieger Lemalian kennen lernt, verliebt sie sich Hals über Kopf in ihn. Sie lässt ihren Freund allein in die Schweiz zurückfliegen. Carola durchkämmt das halbe Land, bis sie Lemalian schließlich findet. Schnell ist ihr klar, dass sie bei ihm bleiben will – ihr altes Leben in der Schweiz lässt sie hinter sich.
Lemalian nimmt sie mit in sein Dorf und hier beginnen die Schwierigkeiten, wenn zwei völlig unterschiedliche Kulturen aufeinander treffen. Obwohl die beiden sehr verliebt sind und sich allmählich aneinander gewöhnen, sind da doch viele kulturelle Schranken, die manchmal unüberwindbar erscheinen. Trotzdem heiraten Carola und ihr Massaikrieger und bald schon bekommen sie ihr gemeinsames Kind. Die Probleme werden dadurch allerdings nicht weniger und die Frage, ob ihre Liebe allein für ein gemeinsames Leben ausreichend ist, wird immer drängender.
Schauspieler
Nina Hoss, Jacky Ido, Katja Flint, Janek Rieke, Nino Prester
Filmkritik von Stefanie Rufle
Viele, die zum ersten Mal die Geschichte von Corinne Hofmann hörten, konnten sicherlich nur den Kopf schütteln. Unvorstellbar, wie jemand so naiv sein kann, alle Brücken hinter sich abzubrechen, sich in eine völlig ungewisse Zukunft zu begeben, für einen Mann, den man überhaupt nicht kennt, dessen Kultur einem mehr als fremd ist. Der Film hat es allerdings geschafft, ein gewisses Verständnis für die Entscheidung dieser jungen Frau zu wecken. Grandios gelingt es Nina Hoss, das Gefühlschaos darzustellen, in das Carola stürzt, als sie den Massai zum ersten Mal sieht – die Liebe, die sie wie ein Blitz trifft, steht ihr buchstäblich ins Gesicht geschrieben. Aber auch Jacky Ido spielt sehr eindringlich den stolzen Krieger, der bereit ist, für diese Liebe die festen Regeln seiner Kultur zu umgehen.
Die Landschaftsaufnahmen lassen erahnen, um welch großartiges Land es sich hier handeln muss und die wunderschöne Musik tut ein Übriges dazu, den Zuschauer in eine völlig andere Welt zu entführen.
Diesen Film sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen, er ist fesselnd und ergreifend von der ersten bis zur letzten Minute. Nina Hoss gibt hier wirklich eine erstklassige Vorstellung und Jacky Ido ist einfach nur ein Bild von einem Mann – zum Dahinschmelzen!
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Kommentare
Karsten schreibt am 19.05.08, 19:33
Der Film ist okay - mehr leider nicht. An die Vorlage des Buches gelangt er nicht heran. Wer nichts besseres vorhat, wird nett unterhalten werden. All denjenigen aber, die das Buch fasziniert hat, sei von dem Film lieber abgeraten.

