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Liebe und Eis
The Cutting Edge
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Regie
Paul Michael Glaser
Drehbuch
Tony Gilroy
Produzenten
Ted Field, Karen Murphy, Robert W. Cort
Genre Komödie FSK 6 Filmlänge 98 min Land USA DVD-Start 20.10.2003 Verleih Sony Pictures |
Story
Doug Dorsey wollte von Kindesbeinen nur eins: Eishockey spielen. Doch bei den Olympischen Spielen in Calgary kommt das jähe Karriere-Aus durch eine Augenverletzung. Als der Trainer der Paareiskunstläuferin Kate bei ihm anklopft und fragt, ob er sich als Paarläufer versuchen will, ergreift Doug die Chance beim Schopf. Da ahnt er jedoch noch nicht, dass Kate eine verwöhnte reiche Zicke ist, die bereits mehrere Partner verschlissen hat. Obwohl die Sympathie auf beiden Seiten nicht wärmer ist, als das Eis auf dem sie laufen, beginnen Doug und Kate mit dem Training. Denn bei allen Unterschieden wollen beide doch unbedingt eines: Zurück ins sportliche Rampenlicht…
Schauspieler
D. B. Sweeney, Moira Kelly, Roy Dotrice, Terry O'Quinn, Dwier Brown, Chris Benson, Kevin Peeks, Barry Flatman, Rachelle Ottley, Steve Sears, Nahanni Johnstone, Michael Hogan, R.D. Reid
Filmkritik von Melanie Frommholz
Zugegeben, der deutsche Filmtitel „Liebe und Eis“ ist wenig originell und sicherlich nicht der Gipfel der Kreativität. In diesem Fall ist das jedoch kein Zeichen für einen ebenso einfallslosen Film. Grund dafür ist das gute Drehbuch von Tony Gilroy, der damit sein Debüt als Autor gab und der später mit den Drehbüchern zu Erfolgsstreifen wie „Dolores“ von Stephen King, „Im Auftrag des Teufels“ oder „Armageddon“ glänzte. Der Handlungsverlauf ist bei „Liebe und Eis“ zwar bald erraten, erzählt er doch keine neue Geschichte, doch Gilroy setzte nicht auf das volle Kitschprogramm, sondern stattdessen auf eine amüsante und kurzweilige Handlung, bei der man mitfiebern kann. Die sympathische und romantische Sportler-Liebesgeschichte wurde von Paul Michael Glaser zudem gut in Szene gesetzt und hat mit D.B. Sweeney und Moira Kelly zwei ungekünstelte und spielfreudige Hauptdarsteller. Für Kelly war die Rolle der Kate Moseley die erste große Kinorolle. Auf die Ohren gibt es eine musikalische Zeitreise zurück in die frühen 1990er Jahre. „Liebe und Eis“ ist so insgesamt kurzweiliges und auch familientaugliches Unterhaltungsprogramm geworden.
