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Und ewig schleichen die Erben
Splitting Heirs
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Regie
Robert Young
Drehbuch
Eric Idle
Produzenten
Simon Bousanquet, Redmond Morris
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 87 min Land Großbritannien, USA Kinostart 09.09.1993 Verleih United International Pictures |
Story
Bankangestellter Tommy ist über seine neue Sonderaufgabe zunächst gar nicht begeistert. Er soll den Babysitter für den zukünftigen Duke of Bournemoth spielen. Der heißt Henry, ist Amerikaner und eigentlich ein ganz netter Kerl. Die beiden Männer werden gute Freunde, bis Tommy herausfindet, dass er und Henry als Babys verwechselt wurden und eigentlich er der nächste Duke ist. Angespitzt durch den skrupellosen Rechtsanwalt Shadgrind heckt Tommy einen hinterhältigen Plan aus. Henry muss einen tragischen Unfall erleiden, damit er sein rechtmäßiges Erbe antreten kann. Dumm nur, dass keiner seiner Mordanschläge so recht klappen will…
Schauspieler
Rick Moranis, Eric Idle, Barbara Hershey, Catherine Zeta-Jones, John Clees, Sadie Frost, Stratford Johns, Brenda Bruce, William Franklyn, Richard Huw, Charu Bala Chokshi, Jeremy Clyde, Eric Sykes
Filmkritik von Melanie Frommholz
Als Mitglied der kultigen Monty Python-Truppe feierte Eric Idle Welterfolge mit Filmen wie „Das Leben des Brian“ oder „Der Sinn des Lebens“. Mit „Und ewig schleichen die Erben“ versucht er daran anzuknüpfen und schrieb, zehn Jahre nach „Der Sinn des Lebens“, nicht nur das erste Mal wieder ein Drehbuch sondern sich selbst auch gleich eine Hauptrolle. Ein Revival des guten alten Monty Python Humors ist es nicht geworden. Eric Idle versucht zwar nach Kräften in „Und ewig schleichen die Erben“ die Wiederbelebung des schwarzen Humors, jedoch nur mit sehr mäßigem Erfolg. Unter der Regie von Robert Young, der bis dahin überwiegend im Fernseh-Bereich gearbeitet hatte, schleppt sich die Handlung über teils Nerv tötende 87 Minuten dahin. Die Jokes wollen dabei einfach nicht so richtig zünden. Mehr als ein paar Schmunzler sind nicht drin. Dabei hatten Robert Young und Eric Idle einen Cast am Start, der durchaus für eine gelungen Komödie gut gewesen wäre. Nicht nur Monty Python-Kolleg John Cleese war an Bord, sondern auch der Parodieerprobte Rick Moranis („Spaceballs“), Barbara Hershey, die uns mit Dramen wie „Freundinnen“ überzeugte und eine bezaubernde Catherine Zeta-Jones, die damals noch ganz am Anfang ihrer großen Hollywood-Karriere stand. Genutzt hat‘s nix. Bei dieser Komödie geht es bald nicht mehr ums Amüsieren sondern nur noch ums Durchhalten bis zum Ende.
