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Misery
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Regie
Rob Reiner
Drehbuch
William Goldman
Produzenten
Andrew Scheinman, Rob Reiner
Genre Horror-Thriller FSK 16 Filmlänge 107 min Land USA Kinostart 25.04.1991 Verleih Jugendfilm |
Story
Nach einem Autounfall mitten in der verschneiten Einsamkeit wird der Bestseller–Autor Paul Sheldon von der Krankenschwester Annie Wilkes gefunden und in deren Haus gebracht. Paul wacht in einem fremden Gästebett auf und es zeigt sich, dass Annie ein großer Fan von Pauls Büchern ist. Als die Krankenschwester allerdings bei der Lektüre von Sheldons aktuellem Roman erfahren muss, dass er ihre Lieblingsheldin unwiderruflich sterben lässt, dreht sie völlig durch. Entsetzt muss Paul erkennen, dass seine vermeintliche Lebensretterin eine gefährliche Psychopathin ist. Aufgrund des schweren Autounfalls ist der Schriftsteller völlig bewegungslos und somit dieser tobenden Furie hilflos ausgeliefert.
Annie verlangt von Sheldon, dass er sein letztes Buch komplett umschreiben muss. Als dieser sich zunächst weigert, muss er bald schon die schmerzvolle Erfahrung machen, dass er es hier mit einer zutiefst gestörten Persönlichkeit zu tun hat...
Schauspieler
Kathy Bates, James Caan, Richard Farnsworth, Frances Sternhagen, Lauren Bacall, Graham Jarvis, J.T.Walsh
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Misery“ ist ein zutiefst beklemmender und erschreckender Film und somit in großen Teilen gelungene Roman-Adaption. Kathy Bates spielt die geistesgestörte Krankenschwester mit einer solchen Intensität, dass man sich insgeheim nur wünscht, ihr niemals, aber wirklich niemals begegnen zu müssen. Sie trägt diesen Horrorfilm über weite Strecken und sorgt mit ihrer unglaublichen und Furcht erregenden Präsenz dafür, dass einem permanent Angstschauer den Rücken herunterlaufen. Aber auch James Caan überzeugt in der Rolle des hilflosen Autors, dem Stück für Stück die Erkenntnis kommt, in welch fürchterlicher und auswegsloser Lage er sich tatsächlich befindet.
“Misery“ ist eine wirklich großartige Stephen King-Verfilmung, die dem Buch über weite Strecken hinweg tatsächlich gerecht wird. Sicherlich ist das Buch noch um einiges brutaler und intensiver, doch mal ganz ehrlich – das, was wir im Film zu sehen bekommen reicht ja wirklich aus für einige schlaflose Nächte....

