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Inside Man
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Regie
Spike Lee
Drehbuch
Russell Gewirtz, Menno Meyjes
Produzent
Brian Grazer
Genre Thriller FSK 12 Filmlänge 129 min Land USA Kinostart 23.03.2006 DVD-Start 31.08.2006 Blu-ray-Start 06.08.2009 Verleih United International Pictures |
Story
„Guten Tag, mein Name ist Dalton Russell. Warum ich eine Bank ausraube? Weil ich es kann!“ Diese wenigen Worte bilden den Auftakt zu einem Katz-und Maus-Spiel der besonderen Art. Auf der einen Seite eine nicht bekannte Anzahl an Bankräubern und Geiseln eingepfercht in einer New Yorker Bank, auf der anderen Ermittler Keith Frazier und sein Team. Was als normaler Banküberfall beginnt entwickelt sich für Frazier bald zu einem nervenaufreibenden Psychoduell, in dem auch die undurchsichtige Anwältin Madaline White, die für den Eigentümer der Bank ganz eigene Ziele in der Sache verfolgt, eine immer größere Rolle zu spielen scheint. Je weiter die Geiselnahme fortschreitet, desto sicherer wird Frazier, dass Geld bei dieser Angelegenheit nicht unbedingt die Hauptrolle spielt…
Schauspieler
Denzel Washington, Clive Owen, Jodie Foster, Christopher Plummer, Kim Director, Chiwetel Ejiofor, Willem Dafoe, Ashley Atkinson, Cherise Boothe
Filmkritik von Melanie Frommholz
Denzel Washington, Clive Owen, Jodie Foster, Willem Dafoe und Christopher Plummer. Normalerweise gleich fünf gute Gründe um ins Kino zu gehen. Auf diese Zusammenarbeit der Hollywoodgrößen unter Regisseur Spike Lee trifft diese Aussage jedoch leider nur bedingt zu. Zwar gibt es an der schauspielerischen Leistung wirklich nichts auszusetzen, die ist erstklassig, jedoch versprach die Story von Drehbuchautor Russell Gewirtz im Vorfeld mehr, als sie letztlich gehalten hat. Durch Sequenzen, die die zukünftige Entwicklung zeigen, lässt sich zu viel der Handlung erahnen und auch durch die Hinwendung zum „Robin-Hood- wir beklauen nur die Menschen, die es auch verdient haben- Thema“ verliert die Geschichte an Biss und bekommt einen moralischen Touch, der nicht passen will. Obwohl Spike Lee seinen Thriller routiniert erzählt und auch durch gelungene Wendungen die Spannung über weite Strecken hoch hält, bleibt am Ende das Gefühl, dass etwas Entscheidendes gefehlt hat. Es ist nicht so, dass „Inside Man“ kein unterhaltsamer Kinofilm wäre, zu den inhaltlichen Unstimmigkeiten gesellt sich aber noch ein Ende, von dem man einen „Knall“ erwartet hat und das ein „Puff“ bleibt. So verlässt man letztlich, nach dem die Erwartungen ordentlich angeheizt wurden, nur mit einem durchschnittlichen Gesamteindruck das Kino.
