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Firewall
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Regie
Richard Loncraine
Drehbuch
Joe Forte
Produzenten
Armyan Bernstein, Jonathan Shestack, Basil Iwanyk
Genre Action-Thriller FSK 16 Filmlänge 105 min Land USA Kinostart 30.03.2006 DVD-Start 08.09.2006 Blu-ray-Start 17.11.2006 Verleih Warner Bros. Pictures Germany |
Story
Jack Stanfield ist Sicherheitschef einer großen Bank. Die gesamte Firewall und Computerprogramme kommen von und durch ihn. Auch privat ist alles in bester Ordnung. Eine nette Frau, zwei gesunde Kinder von 8 und 14 Jahren, sprich: alles, wie es sein soll.
Doch eines Tages ändert sich das Leben des liebenden Vaters und Ehemannes schlagartig! Jack hat eine Sicherheitslücke nicht geschlossen: Sich selbst. Bill Cox hat Jack und seine Familie ein Jahr lang beschattet, ausspioniert und so ziemlich alles in Erfahrung gebracht, was er wissen muss. Der Plan ist einfach: Die Familie gefangen nehmen und aus dem Sicherheitschef mehrere Millionen Dollar erpressen, wenn nötig, mit Gewalt. Jetzt ist guter Rat teuer und Jack Stanfield steht bald vor äußerst schwierigen Entscheidungen...
Schauspieler
Harrison Ford, Virginia Madsen, Paul Bettany, Carly Schroeder, Jimmy Bennett, Mary Lynn Rajskub, Alan Arkin, Candus Churchill, Robert Forster, Robert Patrick
Filmkritik von Thomas Ays
An diesem Action-Thriller ist alles guter Durchschnitt: Durchschnitts-Anfang, Durchschnitts-Mitte mit einigen doch sehr kalkuliert wirkenden Stellen, Durchschnitts-Ende, wobei letzteres etwas sehr abrupt kommt. Als Zuschauer hat man das Gefühl, dass genau dann das Geld knapp wurde und sowieso keiner mehr große Lust hatte, weiterzudrehen.
Auch die Darsteller sind nicht herausragend. Zwar beweist Hollywood-Haudegen Harrison Ford eindrucksvoll, dass er mit seinen 65 Lenzen durchaus noch in der Lage ist, einen Action-Thriller zu spielen, der Bösewicht Bill Cox hingegen, gespielt von Newcomer Nummer 1, Paul Bettany, hätte ruhig etwas böser schauen dürfen. Oft ist einem der Gute sogar sympathisch. Wo gibt's denn so was?!
Ingesamt gesehen lässt sich hier folgendes wunderbar anwenden: Hat man "Firewall" gesehen, hat man bestimmt keinen Fehler gemacht. Hat man ihn jedoch verpasst, ist das auch nicht gerade ein Weltuntergang. Gute, routiniert erzählte und überraschungsfreie Action-Unterhaltung aus der Traumfabrik Hollywood eben.

