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Pollock
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Regie
Ed Harris
Drehbuch
Barbara Turner, Susan J. Emshwiller
Produzenten
Fred Berner, Ed Harris, Jon Kilik, James Francis Trezza
Genre Biopic FSK 12 Filmlänge 123 min Land USA Kinostart 06.06.2000 DVD-Start 11.03.2003 Verleih Columbia TriStar |
Story
Jackson Pollock war in den 1940er und -50er Jahren einer der berühmtesten Pop-Art Maler der Vereinigten Staaten. Mit seiner neuen und ganz anderen Technik, begeisterte er sämtliche Kunstliebhaber. Mit dem Biopic „Pollock“ wird jedoch nicht nur Pollocks schillernde Fassade als Ausnahmekünstler gezeigt, sondern auch der Mensch, der er tatsächlich war: Ein Säufer, der die meiste Zeit unglücklich und unzufrieden sein Dasein fristete – ein echtes Wrack eben.
Schauspieler
Ed Harris, Marcia Gay Harden, Amy Madigan, Val Kilmer, Robert Knott, Molly Regan, Sada Thompson, Eulala Grace Harden, Matthew Sussman, Bud Cort, Everett Quinton
Filmkritik von Kathrin Lang
Hervorragend und schlichtweg fantastisch ist an diesem Biopic vor allem Hauptdarsteller Ed Harris. Mit seiner Darstellung des Ausnahmekünstlers hat der Amerikaner einmal mehr bewiesen, dass er sich seinen festen Platz in Hollywood verdient hat. Er gibt den melancholischen und sehr schweigsamen Jackson Pollock so authentisch wider, dass man keine Sekunde an seiner Authentizität zweifelt. Nach diesem Biopic ist man sich beinahe sicher: Harris IST Pollock! Aber auch Marcia Gay Harden, die als Pollocks Frau zu sehen ist, schafft es in ihrer Rolle auf ganzer Linie zu überzeugen. Der gewonnene OSCAR für Mrs. Harden und die Nominierung für Mr. Harris, sind mehr als nur gerechtfertigt und absolut verdient. „Pollock“ besticht durch seine Darsteller und ordnet sich in diesem Punkt ganz vorne mit ein.
Leider zieht sich die Erzählung rund um den Ausnahmekünstler sehr in die Länge. Da „Pollock“ geschlagene 123 Filmminuten geht, und in dieser Zeit relativ wenig gesprochen wird, beginnt es schnell langweilig zu werden. Die Figur ‚Pollock‘ hätte man sicherlich auch in weniger Minuten transparent machen können. Die Inszenierung verzichtet jedoch weitgehend auf Knappheit und setzt stattdessen auf die Wiederholung von markanten Szenen. Etwas mühsam bekommt der Zuschauer daher gleich mehrmals vor Augen geführt, dass Pollock nicht nur ein talentierter Künstler, sondern zudem ein haltloser Säufer war. Trotz alledem erweist sich das Biopic „Pollock“ als sehr fesselnd. Vor allem die Szenen, in denen Jackson Pollock in ‚Aktion‘ gezeigt wird, entpuppen sich als sehr spannend. So fühlt sich der Zuschauer direkt in das Atelier Pollocks hineinversetzt und fiebert gebannt der Entstehung großer Kunstwerke entgegen.
