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Der Mann ohne Vergangenheit
Mies Vailla Menneisyyttä
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Regie
Aki Kaurismäki
Drehbuch
Aki Kaurismäki
Produzent
Aki Kaurismäki
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 96 min Land Finnland, Deutschland, Frankreich Kinostart 14.11.2002 Verleih Pandora Film |
Story
Ein Mann mittleren Alters verbringt eine Nacht auf einer Parkbank in Stockholm, als plötzliche eine Bande von drei Männern kommt, ihn zusammenschlägt und seinen Geldbeutel klaut. Als er aufwacht, befindet er sich im Krankenhaus und kann sich an nichts mehr erinnern. Wie heiße ich? Wo komme ich her? Wer bin ich? Fragen über Fragen, auf die der Mann keine Antworten weiß. Verzweifelt sucht er Unterschlupf bei einer armen Familie, die am Hafen in einem Container wohnt. Langsam fängt er damit an sich ein neues Leben aufzubauen, doch ohne Identität ist das schwerer, als er zunächst geglaubt hat.
Schauspieler
Markku Peltola, Kati Outinen, Juhani Niemelä, Kaija Pakarinen, Sakari Kuosmanen, Annikki Tähti, Anneli Sauli, Elina Salo, Esko Nikkari
Filmkritik von Kathrin Lang
Was man an „Der Mann ohne Vergangenheit“ durchaus als positiv bezeichnen kann, ist die Idee. Es ist interessant mitzuerleben, wie ein Mann, der sein Gedächtnis verloren hat, es schafft sich ein neues Leben aufzubauen. In diesem neuen Leben kann der Mann zwar nicht die Spur von materiellem Reichtum verzeichnen, dafür hat er Freunde. Diese Tatsache allein macht ihn glücklich und zufrieden. Was an diesem Film hingegen weniger gelungen ist, ist die Umsetzung. Langweilige und mehr als nur dämliche Dialoge treiben den Zuschauer fast zur Verzweiflung. Außerdem passiert einfach nicht viel, was es noch anstrengender macht die komplette Filmlänge durchzuhalten.
Wirklich schade! „Der Mann ohne Vergangenheit“ hätte durchaus Potenzial zu mehr gehabt.
