Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 9.2.
- Black Gold
- 9.2.
- Der Junge mit dem Fahrrad
- 9.2.
- Für immer Liebe
- 9.2.
- Hugo Cabret
- 9.2.
- In Darkness
- Zu den Kinostarts
Moviesection.de unterstützt PETA
Mord und Margaritas
The Matador
|
Regie
Richard Shepard
Drehbuch
Richard Shepard
Produzenten
Pierce Brosnan, Beau St. Clair, Sean Furst, Bryan Furst
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 97 min Land USA, Irland Kinostart 20.04.2006 Verleih Buena Vista International |
Story
Profikiller Julian Nobel hat Probleme. Große, tödliche Probleme. 22 Jahre Berufserfahrung als Profikiller können nicht darüber hinwegtäuschen, dass er am Ende ist, ausgebrannt, fertig mit den Nerven. Zittrige Hände und Panikattacken machen ihn zu einem Risiko für seine Auftraggeber. Bei einem Auftrag in Mexiko lernt er den herzensguten aber vom Pech verfolgten Geschäftsmann Danny Wright kennen und versucht sich, ganz entgegen seiner sonstigen Angewohnheit, mit ihm anzufreunden. Mehr noch, Julian schüttet diesem Fremden sein Herz aus. Tatsächlich werden die beiden unterschiedlichen Männer in den wenigen Tagen ihrer Bekanntschaft Freunde, nicht ahnend, dass beide von dieser Verbindung später noch einmal profitieren werden. Danny Wright staunt daher nicht schlecht, als Julian Nobel eines nachts bei ihm in Denver vor der Tür steht, um angeblich einen Weihnachtsbesuch zu machen.
Schauspieler
Pierce Brosnan, Greg Kinnear, Hope Davis, Philip Baker Hall, Dylan Baker, Adam Scott, William Raymond
Filmkritik von Melanie Frommholz
Was diese „Buddy-Geschichte“ von anderen Filmen ähnlicher Machart unterscheidet ist eindeutig Hauptdarsteller Pierce Brosnan. Als dauerbetrunkener, herumhurender Auftragskiller in der Midlife-Crisis ist er eine göttliche Persiflage seiner früheren James-Bond-Auftritte. Man merkt jeder Minute des Films an, wie viel Spaß ihm diese Abkehr von seinem aalglatten Saubermann-Image gemacht hat. Zudem wird die Geschichte von dem guten Zusammenspiel mit Co-Star Greg Kinnear getragen. Er gibt den braven Bürgersmann ebenso glaubhaft, wie Brosnan das eiskalte Ekel mit Ladehemmung. Durch die vielen unvorhersehbaren Wendungen der Story schickt Regisseur Richard Shepard den Zuschauer außerdem immer wieder auf eine falsche Fährte und sorgt so für eine erfrischende Kurzweiligkeit. „Mord und Margaritas“ - ein sehenswerter Streifen, der durch seine Besetzung zu einem kleinen Highlight im trüben Einerlei der Traumfabrik Hollywoods wird.

