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Alles Unheil kommt von oben
The Commandments
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Regie
Daniel Taplitz
Drehbuch
Daniel Taplitz
Produzenten
Michael Chinich, Joe Medjuck, Daniel Goldberg
Genre Komödie FSK 12 Filmlänge 85 min Land USA, 1997 DVD-Start 14.01.1999 Verleih Universal Pictures |
Story
Seth wird übel vom Schicksal gebeutelt: Seine Frau, die ein Kind von ihm erwartet, verschwindet eines Tages beim Baden spurlos im Meer – es kann nur vermutet werden, dass sie ertrunken ist. Doch Seth kann sich nicht ungestört seiner Trauer hingeben. Ein Tornado scheint es ausschließlich auf sein Haus abgesehen zu haben und zerstört es komplett. Als er dann auch noch seinen Job verliert, ist das Maß voll – er schickt einen Fluch gen Himmel und die Antwort erfolgt im wahrsten Sinne des Wortes wie ein Blitz aus heiterem Himmel. Als Seth im Krankenhaus wieder zu sich kommt, schwört er seinem Schöpfer, der ihn ganz offensichtlich für irgendetwas strafen will, Rache: von nun an will er jedes einzelne Gebot systematisch brechen. So beginnt der wütende Mann zu stehlen, zu lügen, falsches Zeugnis zu geben. Da er im Hause seiner Schwägerin Unterschlupf gefunden hat, liegt es nahe, mit wem er die Ehe brechen wird... Alles kann Seth planen, dass aber Gefühle nicht kalkulierbar sind, wird ihm ziemlich schnell klar. Wird ihn das "Unheil", von dem er sich verfolgt fühlt, diesmal verschonen?
Schauspieler
Aidan Quinn, Courteney Cox, Anthony LaPaglia, Louis Zorich, Pamela Gray, Pat McNamara, Tom Aldredge, Alice Drummond, Jack Gilpin, Shirl Bernheim
Filmkritik von Stefanie Rufle
„Alles Unheil kommt von oben“ ist eine im Ansatz ganz nette Geschichte, die aber in der Umsetzung einiges zu wünschen übrig lässt. Allzu konstruiert wirkt vielfach, was sich da an Ereignissen aneinander reiht. Aidan Quinn ist durchaus sehenswert und überzeugt auch in seiner Rolle als trauernder Witwer, der einen Schlag vor den Bug nach dem anderen erhält, was aber nicht ausreicht, um diesen Film zu retten. Manchmal kann auch er nicht verhindern, dass die Story mehr und mehr ins Lächerliche abgleitet. Zum Schluss hin weiß man wirklich nicht mehr, was man von dieser "Schwarzen Komödie" halten soll, die sich plötzlich in ein Drama erster Güte zu verwandeln scheint, bei dem es vor lauter Kitsch nur so trieft.
