Meeresfrüchte

Crustacés et coquillages

Filmplakat Meeresfrüchte
Regie Oliver Ducastel & Jacques Martineau  Drehbuch Olivier Ducastel, Jacques Martineau  Produzent Nicolas Blanc 
Genre Komödie  FSK 12  Filmlänge 95 min
Land Frankreich  Kinostart 21.07.2005  Verleih Prokino (Fox)

Story

Endlich Ferien! Für Marc und seine Frau Beatrix Grund genug, um in den Urlaub zu fahren. Zusammen mit ihren beiden Kindern buchen sie ein hübsches Ferienhäuschen an der sonnigen Mittelmeerküste. Eigentlich ist alles perfekt, bis sich herausstellt, dass Martin, der Kumpel von Sohn Charly, schwul ist. Ein großes Verwirrspiel beginnt: Schnell stellt sich heraus, dass Martin auf Charly steht, dieser allerdings definitiv nicht schwul ist. Mutter Beatrix sieht die Sache jedoch ganz anders. Sie ist der festen Überzeugung, dass ihr Sohn doch auf Männer steht und berichtet davon ihrem Mann Marc. Dieser reagiert nicht sonderlich tolerant auf die angebliche Offenbarung seines Sohnes. Die Verwirrung ist komplett, als kurze Zeit später auch noch der Liebhaber von Beatrix und der schwule Klempner Didier auftauchen…

Schauspieler

Meeresfrüchte Valeria Bruni-Tedeschi, Gilbert Melki, Jacques Bonnaffé, Jean-Marc Barr, Romain Torres

Filmkritik von Kathrin Lang

Kathrin vergibt 4 von 5 Ms Meeresfrüchte Das Tolle an „Meeresfrüchte“ ist die Botschaft, die dieser Streifen an seine Zuschauer übermittel. Obwohl die ganze Geschichte sehr lustig gehalten ist, so hat hier doch alles einen tieferen Sinn, der uns Vieles zeigen und auch Vieles klarer machen will. In erster Linie geht es in dieser Komödie um die Spannung zwischen Heteros und Homos, auf der anderen Seite steht aber auch der Generationskonflikt im Mittelpunkt. Besonders Letzteres ist mehr als nur komisch und hält so einige Lacher für die Zuschauer bereit.
In der Schauspielerriege sticht vor allem Valeria Bruni-Tedeschi heraus. Nicht nur, dass dieser Charakter einfach herrlich ist, sondern auch die Leistungen der französischen Schauspielerin sind es. Mühelos schafft sie es die anderen Darsteller in ihren Schatten zu stellen. Aber auch Jean-Marc Barr, der hier in einer kleinen Nebenrolle als schwuler Klempner zu bewundern ist, schafft es voll und ganz zu überzeugen und sorgt so für einige lustige Momente.
Alles in allem: Sehr unterhaltsames französisches Kino, mit viel Witz und Tiefgang!



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