Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Broken Flowers
|
Regie
Jim Jarmusch
Drehbuch
Jim Jarmusch
Produzenten
Jon Kilik, Stacy E. Smith
Genre Tragik-Komödie FSK 0 Filmlänge 106 min Land USA Kinostart 08.09.2005 DVD-Start 24.04.2006 Blu-ray-Start 28.10.2011 Verleih Tobis |
Story
Der alternde Herzensbrecher Don Johnston steht vor einem Rätsel. Es erreicht ihn ein Brief anonymen Absenders, in dem steht, dass er einen fast 20jährigen Sohn hat. Da zu dieser Zeit viele Frauen im Spiel waren, hat Don keine Ahnung, wer die Mutter sein könnte. Da er sowieso nichts zu tun hat, begibt er sich auf eine Reise in die Vergangenheit: Vielleicht findet er ja tatsächlich Mutter und Sohn? Doch wenn ja, was dann?
Schauspieler
Bill Murray, Sharon Stone, Jessica Lange, Tilda Swinton, Chloë Sevigny, Julie Delpy, Christopher Bauer, Frances Conroy, Alexis Dziena, Larry Fessenden, Pell James, Christopher McDonald, Mark Webber
Filmkritik von Thomas Ays
Lösen wir’s mal mathematisch: Monotone Geschichte + furchtbar nervige und zum Teil schon wirklich ätzende Musik + nicht sehr überraschende Darsteller = „Broken Flowers“, der Film, bei dem schon der Trailer gähnende Langeweile versprach - Wenigstens hat er Wort gehalten. Die Frage, ob Bill Murray auch noch andere Charaktere zu spielen vermag, lässt sich hoffentlich noch beantworten, bevor er seine Karriere beendet. Zwischen diesem und dem aus „Lost in Translation“ besteht nämlich nicht nur Ähnlichkeit, sondern, wenn man es nicht besser wüsste, ließe sich „Broken Flowers“ durchaus als „Fortsetzung“ verkaufen.
Besonders gestört haben ebenfalls die weichen Szenenausblendungen. Nahezu jede Szene wurde so beendet, was dem Film ungeheuer geschadet hat. Szene, Ausblendung, neue Szene, Ausblendung,… Diese Machart macht es noch schwerer und verleiht der Geschichte eine zusätzliche Trägheit, die sie natürlich nicht mehr ausgleichen kann.
Diesen Film muss man nicht gesehen haben. Zwar hat der Streifen ein, zwei gute Lacher, hier überrascht aber nichts: Weder die Darsteller, noch die Geschichte. Es scheint als hätten „Langeweile-Viren“ bei „Broken Flowers“ fruchtbaren Nährboden gefunden. Schrecklich.
- Auf den internationalen Filmfestspielen von Cannes ergatterte Jim Jarmusch eine Nominierung für die Goldene Palme und den Award der Jury. 
