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Liegen lernen
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Regie
Hendrik Handloegten
Drehbuch
Hendrik Handloegten
Produzent
Maria Köpf
Genre Drama FSK 12 Filmlänge 87 min Land Deutschland Kinostart 04.09.2003 DVD-Start 05.03.2004 Verleih X Verleih |
Story
Als Helmut 16 Jahre alt war, kreiste sein Universum einzig und allein um die blonde Schulsprecherin Britta. Bis über beide Ohren war er in sie verliebt. Doch das junge Glück endete so abrupt, wie es auf einer Klassenfahrt nach Berlin begann. Britta zog zu ihrem Vater nach Amerika und ward von da an nicht mehr gesehen. Dennoch blieb sie Helmuts Ideal in Sachen Frauen und er vergleicht jede nachfolgende Freundin mit ihr. Heute ist Helmut 32 Jahre alt und seine aktuelle Freundin Tina, hat ihm gerade eröffnet, dass sie ein Kind von ihm bekommt. Endlich Zeit, um mit Britta endgültig abzuschließen. Doch dafür muss Helmut die Liebe seiner Jugend noch ein letztes Mal treffen…
Schauspieler
Fabian Busch, Susanne Bormann, Fritzi Haberlandt, Sophie Rois, Anka Sarstedt, Birgit Minichmayr, Florian Lukas, Sebastian Münster, Tino Mewes, Beate Abraham
Filmkritik von Melanie Frommholz
Nachdem der deutsche Regisseur und Drehbuchautor Hendrik Handloegten im Jahr 2000 mit „Paul Is Dead“ sein Langfilmdebüt gegeben hatte, nahm er sich drei Jahre später des Debütromans „Lieben lernen“ von Frank Goosens an. Handloegten adaptierte den Stoff selbst und holte sich für die Verfilmung eine junge Riege deutscher Schauspieler an Bord. Erfrischend, überzeugend und durchweg sympathisch spielt sich hier angeführt von Fabian Busch, Susanne Bormann, Fritzi Haberlandt, Birgit Minichmayr und Florian Lukas, um nur einige zu nennen, eine unverbrauchte Darstellerriege in die Herzen der Zuschauer. Die Handlung an sich hat da weniger Frisches zu bieten. Das bekannte Filmthema „Erwachsenwerden inklusive einem Rückblick auf die verflossenen Geliebten“ wurde mit „Liegen lernen“ zwar sympathisch bearbeitet, aber beileibe nicht zum ersten Mal verfilmt und so leidet die Story bald an ihrer absoluten Vorhersehbarkeit. Ab der Hälfte des Films weiß man einfach wie es enden wird beziehungsweise welche Stationen der Selbstfindung „Mann“ wohl noch bis zum Happy-End durchläuft. Und genauso kommt es dann eben auch. Dieser Umstand nimmt der ansonsten netten Geschichte die Würze und hat streckenweise auch die Langatmigkeit im Gepäck.
