The Da Vinci Code - Sakrileg

The Da Vinci Code

Filmplakat The Da Vinci Code - Sakrileg
Regie Ron Howard  Drehbuch Akiva Goldsman  Produzenten Brian Grazer, John Calley, Ron Howard 
Genre Mystery-Thriller  FSK 12  Filmlänge 148 min
Land USA  Kinostart 18.05.2006  DVD-Start 07.11.2006  Verleih Sony Pictures

Story

Eigentlich wollte sich der amerikanische Spezialist für die Dechiffrierung historischer Schriften und Symbole Robert Langdon nur mit dem Direktor des Pariser Louvre, Sauniere, treffen. Doch dann wird Sauniere ermordet im Museum aufgefunden und Langdon ist plötzlich einer der Hauptverdächtigen. Zusammen mit der jungen Verschlüsselungsexpertin Sophie Neveu versucht Langdon seine Unschuld zu beweisen und stößt dabei auf eine Reihe von verschlüsselten Hinweisen, die Sauniere hinterlassen hat. Die Spur führt zu den Werken Leonardo Da Vincis. Alles weist auf ein dunkles Geheimnis hin, dessen Enthüllung die katholische Kirche in ihren Grundfesten erschüttern könnte. Die Ermittlungen der beiden bleiben nicht lange unbemerkt. Bald ist Saunieres wahrer Mörder auch hinter Robert Langdon und Sophie Neveu her. Ein halsbrecherischer Wettlauf mit der Zeit beginnt.

Schauspieler

The Da Vinci Code - Sakrileg Tom Hanks, Audrey Tautou, Ian McKellen, Alfred Molina, Jürgen Prochnow, Paul Bettany, Jean Reno, Etienne Chicot, Jean-Pierre Marielle, Clive Carter, Seth Gabel

Filmkritik von Thomas Ays

The Da Vinci Code - Sakrileg Das was uns Star-Regisseur Ron Howard („A beautiful Mind“) da vorsetzt ist starker Stoff. Die Romanvorlage von Erfolgsautor Dan Brown liefert zumindest reichlich Diskussionsgrundlage. Zumal hier jeder, aber wirklich jeder Verschwörungsfanatiker auf seine Kosten kommt.
Das große Plus des Films, neben der packenden und interessanten Geschichte, ist natürlich ganz klar die Besetzung. Tom Hanks spielt die Hauptrolle gewohnt routiniert. Dem alten Hasen (ein OSCAR für „Philadelphia“ und einer für „Forrest Gump“) macht eben keiner so leicht was vor. Er spielt und denkt vor der Kamera, wie kein zweiter. Der Zuschauer sitzt wie gespannt vor der Leinwand, um vielleicht irgendetwas aus der Mimik des Schauspielers herauslesen zu können. Toll.
Die beiden französischen Vorzeige-Schauspieler Audrey Tautou („Die fabelhafte Welt der Amelie“) und Jean Reno („Leon – Der Profi“) liefern ebenfalls gekonnte und überzeugende Arbeit ab. In Nebenrollen sind auch Jürgen Prochnow („Das Boot“) und Alfred Molina („Spider-Man 2“) mit von der Partie.
Zwei der äußerst beeindruckenden Darstellerriege gilt es jedoch besonders hervorzuheben. Zum einen ist das Ian McKellen (Gandalf aus „Der Herr der Ringe“), der hier wieder einmal eindrucksvoll beweist, aus welchem (englischen) Holz er geschnitzt ist, und zum anderen der wirklich fantastische Paul Bettany. 2006 ist das Jahr dieses Schauspielers. Sensationell und wirklich großartig gibt er den Killer Silas, der nur durch Mimik und Gestik gänzlich überzeugt. Selten tritt dem Zuschauer eine solche Gestalt entgegen, von dem man sich nach Ende des Films nur beeindruckt zeigen und den Hut ziehen kann.
Einzig die Länge des Films ist hier zu bemängeln. Die Dialoge sind klasse, die Action-Elemente gut gestreut und der Cast wie gesagt sowieso das Plus des Films. Wenn sich da während der Bestseller-Verfilmung nicht einige Längen eingeschlichen hätten, wäre es rundum gelungen geworden. So wird der Unterhaltungsfaktor des Kinobesuchs ein wenig eingeschränkt, der Gang zum Kino ist aber keinesfalls zu bereuen. Auch wenn es für Nicht-Kenner des Romans mitunter etwas schwierig werden könnte zu folgen, bietet „The Da Vinci Code – Sakrileg“ spannende und packende Unterhaltung mit einer Geschichte, die mehr als nur zum Denken anregt. Verschwörung? Tatsache? Glauben? Fest steht: Dieser Film ist mehr als pure Unterhaltung. Ron Howard, als auch Dan Brown wollen provozieren und zu Diskussionen anregen: Und genau das schaffen sie mit diesem Streifen mit Sicherheit.

Wissenswertes

The Da Vinci Code - Sakrileg

2009 wagte sich Regisseur Ron Howard mit "Illuminati" erneut an eine filmische Umsetzung von Dan Browns Romanen.




Auszeichnungen

Golden Globe-Nominierungen

Beste Musik



Besucherbewertung
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Kommentare

ilona schreibt am 26.03.08, 15:18
also mir spricht steffi aus der seele. zwar ist der film an sich echt nicht schlecht, aber für fans der buchvorlage von dan brown, zu denen ich mich zähle, ist er ziemlich enttäuschend. da die verfilmungen ja meist nicht so gut sind wie die bücher, da man einfach ein 700-seiten buch schlecht in einen zweistündigen film packen kann, deshalb hab ich da eh keine allzu großen erwartungen, aber dass die charaktere derart verdreht werden und dass alles so dermaßen auf die hauptdarsteller zugeschnitten wird ist total bescheuert. der einzige schauspieler, der mich persönlich positiv überrascht ist paul bettany in der rolle des silas, aber ansonsten ist der film einfach zu hollywoodmäßig auf die schauspieler fixiert, dabei sollten sich meiner meinung nach die schauspieler nach dem script etc richten, und nicht der das script und der rest nach den schauspielern.
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