Flight 93

Filmplakat Flight 93
Regie Peter Markle  Drehbuch Nevin Schreiner  Produzent Clara George 
Genre Historien-Drama  FSK 12  Filmlänge 86 min
Land USA, 2006  DVD-Start 31.08.2006  Verleih e-m-s GmbH

Story

Erzählt wird die Geschichte des Fluges 93 am 11. September 2001. Als vierte entführte Maschine sollte das Flugzeug in Washington D.C. ihr Ziel, das Weiße Haus, oder das Pentagon, erreichen.

Schauspieler

Flight 93 Colin Glazer, Ivan Cermak, Laura Mennell, Marilyn Norry, April Telek, Gwynyth Walsh, Zak Santiago

Filmkritik von Thomas Ays

Tom vergibt 5 von 5 Ms Flight 93 Zum Verständnis: „Flight 93“ ist ein für das amerikanische Fernsehen produzierter Film, der bei uns auf DVD erschien. Der Film hat mit „Flug 93“ (bzw. „United 93“, wie er im Original heißt), der Kinoversion, die am 1. Juni 2006 bei uns startet, nichts zu tun.
Ganz wichtig bei solchen Filmen ist doch, dass das ganze ohne viel Fahnenschwenken erzählt wird. Bei uns im „alten Europa“ kommen solch patriotische, amerikanische Streifen nur schwer an. Das scheint auch bei den Verantwortlichen von „Flight 93“ verstanden worden zu sein. Die TV-Produktion glänzt mit unbekannten, überzeugenden Gesichtern und führt seinen Zuschauer noch einmal vor Augen, wie schrecklich und furchtbar der 11. September 2001 war – nur am Rande wird jedoch das World Trade Center erwähnt. Im Zentrum steht während des gesamten Films nur die Maschine 93. Unglaublich spannend, aber dennoch ans Herz gehend wird hier noch einmal gezeigt, was, rekonstruiert natürlich, mit Flug 93 geschah, der, als einziges der vier entführten Flugzeuge, sein Ziel Gott sei Dank nicht erreichte und auf einem Feld und nicht wie geplant im Weißen Haus oder im Pentagon hinunter kam. Ein bewegendes Stück Zeitgeschichte wurde hier packend und kurzweilig in Szene gesetzt. Wer noch einmal diese furchtbare Stimmung erleben möchte, ist hier richtig. Regisseur Peter Markle hat hier gute Arbeit geleistet und seine Zuschauer in genau dieselbe Atmosphäre zurückgeführt, die schon während der Terroranschläge 2001 zu spüren war. Fassungslosigkeit und blankes Entsetzen – nur dieses Mal aus der Sicht der Opfer und ihrer Hinterbliebenen erzählt. Und dieser Aspekt lässt sich zeitweise kaum ertragen.



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