Aktuell im Kino
Demnächst im Kino
- 31.5.
- Bad Sitter
- 31.5.
- Leb wohl, meine Königin!
- 31.5.
- LOL - Laughing Out Loud
- 31.5.
- Safe - Todsicher
- 31.5.
- Snow White and the Hun...
- 31.5.
- Wie zwischen Himmel u...
- Zu den Kinostarts
Der letzte Kaiser
The last Emperor
|
Regie
Bernardo Bertolucci
Drehbuch
Bernardo Bertolucci, Mark Peploe, Enzo Ungari
Produzent
Milian Thomas
Genre Historien-Drama FSK 12 Filmlänge 162 min Land Frankreich, Italien, Großbritannien Kinostart 29.10.1987 Verleih Jugendfilm |
Story
1908 bestieg der damals erst dreijährige Pu Yi als neuer Kaiser den Thron von China. Doch seine Regentschaft währte nur kurz. Bereit mit sechs Jahren musste er wieder abdanken. Pu Yi war der letzte Kaiser seines Landes. Sein außergewöhnlicher Lebensweg führte ihn schließlich aus seinem goldenen Käfig, der Verbotenen Stadt in Peking, heraus und hinein ins Exil. Ein Bündnis mit den Japanern ermöglicht es Pu Yi für kurze Zeit wieder Kaiser der Mandschurei zu sein. Doch er ist lediglich eine Marionette, wie er bald schmerzlich erfahren muss. Weiter führt sein Weg. Nach dem zweiten Weltkrieg wird er von den Russen gefangen genommen und für 10 Jahre in ein kommunistisches Umerziehungslager gesteckt. Nach seiner Entlassung zieht es ihn zurück in seine Heimatstadt. Pu Yi verstirbt 1967 in Peking. Seine letzten Lebensjahre in Freiheit hatte er als Gärtner in gearbeitet.
Schauspieler
John Lone, Joan Chen, Peter O'Toole, Ruocheng Ying, Victor Wong, Dennis Dun, Ryuichi Sakamoto, Maggie Han, Ric Young
Filmkritik von Melanie Frommholz
Bernardo Bertoluccis Verfilmung der Biographie des letzten Kaisers der Qing-Dynastie ist ein monumentales Epos geworden, der seine optischen Reize eindeutig dadurch erhält, dass an Originalschauplätzen gedreht werden konnte. Besonders die erste Hälfte des Films ist ein Rausch der Farben. Trotz der 157 Minuten Filmlänge ist die Geschichte weder langatmig noch langweilig. Pu Yi führte ein bewegtes Leben und Regisseur Bertolucci verstand es auf eindrückliche Weise, den Zuschauer daran teilhaben zulassen. Hauptdarsteller John Lone setzt dabei die kaiserliche Distanziertheit und auch Weltfremdheit sehr gut um. Als sein schottischer Lehrer überzeugt Peter O’Toole. Einziges Manko: Ist man als Zuschauer in der Chinesischen Geschichte nicht ganz so sattelfest, fehlt es etwas an Erklärungen der politischen Zusammenhänge.
Auszeichnungen
Golden Globe-Nominierungen
Bester Schauspieler - Drama (John Lone)
Gewonnene Golden Globes
Bester Film - Drama, Beste Regie, Bestes Drehbuch, Beste Musik
Gewonnene OSCARs
Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch (Adaption), Beste Ausstattung, Beste Kamera, Beste Kostüme, Bester Schnitt, Bester Ton, Beste Musik
| Besucherbewertung |
|---|

